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NWZonline.de

Floragard: Die großen Gartenmythen

21.05.2020

Machen rostige Nägel Hortensienblätter blau?

Hortensien sind robuste Pflanzen, die mit ihrer Artenvielfalt eine wahre Blütenpracht in den Garten zaubern. Mit einigen wenigen Maßnahmen sorgen Hobby-Gärtner dafür, dass sich die Hydrangea an ihrem Standort im Freiland oder in Töpfen und Kübeln wohl fühlt. Entscheidend für die Farbe der Blüte sind mehrere Faktoren – gehören rostige Nägel auch dazu? Die Antwort darauf gibt es im Video!

Ein windgeschützter, halbschattiger Standort ist ideal. Wenn die Sträucher in der prallen Sonne stehen, darf der Boden nie austrocknen. Auf Terrasse oder Balkon, sollte der Topf auf jeden Fall so groß sein, dass er einiges an Wassergaben aufnehmen kann. Denn Hortensien sind sehr durstig. Bei besonders hohen Temperaturen kann das bedeuten, dass sie sogar mehrmals am Tag gegossen werden möchten, am besten morgens und abends. Wenn Hortensien einmal ausgetrocknet sind, werden sie schnell unansehnlich.

Hortensien sind generell anspruchslos. Empfindlich können sie aber auf zu hartes Gießwasser reagieren. Denn ein hoher Kalkgehalt verhindert die Aufnahme wichtiger Nährstoffe. Hier empfiehlt sich das Gießen mit weichem Regenwasser aus der Regentonne. Dabei gilt: Bitte keine Staunässe. Um Mehltau zu vermeiden, sollten Blüten und Blätter nicht mitgewässert werden.

Hortensien schneiden

Die meisten Hortensienarten mögen keinen radikalen Rückschnitt. Sie legen ihre Blütenknospen im Herbst an. Werden die Triebe im Frühjahr zu intensiv beschnitten, fällt die Blüte unter Umständen sehr spärlich aus. Es reicht, wenn man alte Blüten und erfrorene Triebe entfernt. Eine Ausnahme bildet die Hortensien-Sorte „Endless Summer“, die mehrmals im Jahr Blüten bildet. Sie kann stärker zurückgeschnitten werden, treibt dann aber eventuell etwas später aus. Zwei Arten, die ihre Knospen erst im Frühjahr neu entwickeln, sind die Rispen- und Ball-Hortensie. Hier sorgt ein frühzeitiger, kräftiger Rückschnitt für üppige Blütenpracht.

Werden alle Blüten von Bienen geliebt?

Damit es im Frühjahr auf Balkonien summt und brummt, können Hobby-Gärtner mit den richtigen Pflanzen das passende Ambiente schaffen. Auch auf dem kleinsten Balkon ist Platz für eine Blütenpracht, die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge anzieht.

Sind denn wirklich alle Pflanzen bienenfreundlich – die Antwort darauf gibt es im Video!

Bienen und andere Insekten sind für die Bestäubung von Pflanzen unverzichtbar. Nicht immer finden sie jedoch genug Nahrung auf den großen landwirtschaftlichen Flächen. Mit bienenfreundlichen Zierpflanzen und Kräutern lässt sich in Kästen und Töpfen auf dem Balkon eine abwechslungsreiche Bepflanzung schaffen, die dem Bedarf an Nektar und Pollen zumindest ein wenig entgegenkommt. Aber aufgepasst: Nicht alle klassischen Sommer-Blüher sind bienenfreundliche Balkonblumen. Petunien beispielsweise, die den ganzen Sommer über reich blühen, sind für die Insekten nutzlos. Auch andere Pflanzen mit gefüllten Blüten bieten in der Regel wenig Pollen und Nektar.

Auf die richtige Sortenauswahl kommt es an

Zu den bienenfreundlichen Balkonblumen zählen zum Beispiel Sommerblumen wie Zinnie, Witwenblume, Fächerblume, Schneeflockenblume, Kornblume und Vanilleblume oder länger blühende Arten wie Lavendel, Wiesenflockenblume, Buschmalve, Roter Scheinsonnenhut, Fetthenne, Storchschnabel und Katzenminze. Auch Kapuzinerkresse mit ihren leuchtenden Blüten oder Wildblumen-Mischungen bieten Nektarsammlern Nahrung. Kräuter wie Melisse, Salbei, Oregano, Thymian und Bohnenkraut sind nicht nur für unsere Küche eine Bereicherung, sondern geben auch vielen Insekten viel Nahrung.

Ist Lavendel ein Katzenschreck?

Mit seiner Blütenpracht in intensivem Blau bis Violett ist der Lavendel ein Highlight im Topfgarten auf der Terrasse oder im Beet. Sein Duft verströmt Sommerfrische und lockt Schmetterlinge und andere fleißige Bestäuber an. Aber stimmt es wirklich, dass Katzen Lavendel verabscheuen – die Antwort darauf gibt es im Video!

Das Gewächs gedeiht im Beet am besten an einem trockenen und sonnigen Standort – etwa vor warmen Südwänden – mit durchlässigem, eher nährstoffarmem Boden. In ausreichendem Abstand zur Nachbarpflanze gesetzt, kann es der Lavendel nach Regen gut trocknen.

Im Beet bildet Lavendel lange Pfahlwurzeln aus, die Wasser und Nährstoffe aus tieferen Erdschichten ziehen. Bei zu viel Feuchtigkeit können diese Wurzeln faulen, daher sollte Staunässe vermieden werden. Es gilt: im Beet mäßig, nur bei anhaltender Trockenheit gießen. In Topf und Kübel muss dagegen regelmäßig gegossen werden, da die Wurzeln kürzer sind. Die oberste Erdschicht sollte jedoch zwischen den Wassergaben gut trocknen. Überschüssiges Wasser im Untersetzer wird abgegossen, um Wurzelfäule vorzubeugen.

Lavendel pflegen

Lavendel im Beet benötigt keine hohe Düngerzugabe. Ausreichend ist etwas Kompost im Frühjahr. Lavendel im Topf kann im Frühjahr und im Sommer minimal gedüngt werden. Damit die Pflanze nicht verholzt und blühfaul wird, sondern gut und kompakt wächst, sollte sie regelmäßig beschnitten werden. Das heißt: leichter Rückschnitt direkt nach der Blüte im Sommer, Beschneiden der verholzten Teile im zeitigen Frühjahr vor dem Austreiben.

Weitere Infos unter https://www.floragard.de/

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