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NWZonline.de

Golfclub Oldenburger Land Hatten: Die Perle des Nordens

26.08.2021

Mit dem nicht ganz unbescheidenen Titel „Perle des Nordens“ wurde der Golfclub (GC) Oldenburger Land, sehr zur Freude des Vorstands, vor kurzem vom Initiator und Leiter des Golfverbundes „deinGolf+“ benannt. Doch woher kommt dieses Urteil?

Verkehrstechnisch günstig zwischen Bremen und Oldenburg gelegen, nicht weit ab von der Autobahn, jedoch im Ruhepol schöner Landschaft beheimatet, punktet der GC Oldenburger Land zunächst auf logistischer Ebene. Das Zentrum eines jeden Golfclubs ist aber selbstverständlich der Platz. Dieser wurde vom Planungsbüro Rengstorf (u.a. auch Landschaft WinstonGolf) Ende der neunziger Jahre in die vormals als Agrarbetrieb genutzte Landschaft der Wildeshauser Geest eingepasst. Geschickt wurden die natürlichen Gegebenheiten ausgenutzt. So entstand ein für diese Landschaft typisches Areal, mit teils offenen Flächen, teils waldiger Umrahmung mit altem Baumbestand und immer wieder zu findenden Gewässern.

Aus der Vogelperspektive zeigt sich die gelungene Gestaltung der Golfanlage besonders gut. (Bilder: Golfclub Oldenburger Land)

Der sandige Geestboden gibt dem Platz eine hervorragende Trockenheit, so dass selbst dann, wenn andere Plätze in der feuchteren Jahreszeit den Spielbetrieb längst einschränken müssen, hier weiterhin tolles Golf gespielt werden kann. Der negativen Kehrseite der landschaftlichen Umgebung, ein im Sommer ausgetrockneter Platz, wurde durch eine moderne Bewässerungsanlage entgegengewirkt. Das Zusammenspiel dieser beiden Faktoren ermöglicht es, die Golfanlage deutlich über das Niveau anderer vergleichbarer Plätze zu heben. Neben diesen „technischen“ Voraussetzungen bedarf es aber ebenfalls des spezifischen Know-hows. Seit vielen Jahren wird die Pflege des Platzes durch die renommierte Firma Sommerfeld AG hervorragend umgesetzt.

Ein Golfplatz sticht aber nicht nur durch sein Design und konstante Pflege heraus, sondern ist stets ein Teil der Natur. Auch hier setzt der Golfclub Oldenburger Land Maßstäbe. In Abstimmung mit der örtlichen NABU-Sektion aus Hatten und der tatkräftigen Unterstützung mehrerer Stiftungen wurden einige Projekte umgesetzt, die die Naturverbundenheit des Platzes durch einen positiven Einfluss auf die typisch Norddeutsche Umgebung noch weiter herausstellen. Beispielhaft sind hier die Optimierung der Teiche und Tümpel für Fisch- und Amphibienbestand, Streuobstwiese inklusiver Anpflanzung von 30 alten Obstbaumsorten und über 600 Sträucher und Bäume sowie diverser Wildblumenwiesen sowie die Schaffung von Nisthilfen für Schleiereulen und Fledermäusen zu erwähnen.

In Zusammenarbeit mit dem NABU und anderen Projekten ist die Golfanlage optimal in die Landschaft eingepasst worden.

Seit Beginn des Jahres steht den Gästen und Mitgliedern des Clubs eine neue Flotte an Golfcarts zur Verfügung und frühzeitig wurde der Trend des mobilen Urlaubs erkannt. Wohnmobilisten von nah und fern können vier Stellplätze inklusive Strom bei Buchung einer Golfrunde kostenlos nutzen. Im August dieses Jahres kann in diesem Zusammenhang der erste WoMo-Cup in Dingstede erfolgreich durchgeführt werden. Eine Wiederholung ist garantiert! Ein wahres Schmuckstück im Golfclub Oldenburger Land ist außerdem der Gastronomiebetrieb. Im historischen und wunderbar hergerichteten „Heuerhaus“ sorgt seit dem Jahrtausendwechsel die Familie Merdjan Dervisi für das leibliche Wohl der Mitglieder und ebenso gute Stimmung. Dies hat sich nicht nur bei Golfern herumgesprochen und so finden sich das ganze Jahr über Ausflügler aus dem Oldenburger Land mit Rad oder dem Auto gern in der Gastronomie ein.

Spaß kommt neben dem Sport bei Trainer Sascha Sommermeyer nicht zu kurz, wie hier mit den Nachwuchstalenten Ben Tönjes und Joris Struthoff zu sehen ist.

25 Jahre Golfclub Oldenburger Land

Die ersten Ideen zum heutigen Golfclub Oldenburger Land brachten 1994 Mitglieder im benachbarten GC Wildeshausen hervor. Es dauerte weitere Monate bis dann im Jahre 1996 die Vision eines neuen Platzes auf ehemaligen landschaftlichen Flächen in Dingstede durch die Neugründung des Clubs und die baurechtlichen Genehmigungen der Gemeinde Hatten in die Tat umgesetzt werden konnte. Die Arbeiten begannen im darauffolgenden Jahr und 1999 konnte auf der neuen Anlage endlich Golf gespielt werden. Im selben Jahr wurde der erste Clubmeister der Damen und Herren gekürt. Unangefochtene Rekordträger sind seitdem Gisela Wells und Roman Szemetat mit jeweils zehn Meisterschaften.

Das Layout des Platzes ist über die Jahre seinem ursprünglichen Charakter treu geblieben. Lediglich diverse Abschlagsvarianten wurden hinzugefügt, so dass heute je nach Können den Golfer*innen fünf verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Neben kosmetischen Anpassungen wie das Aufbessern der Bunker durch hochwertige Sandfüllungen, tätigte der Golfclub im Jahre 2010 die richtungsweisende Investition in eine Beregnungsanlage. Auch zukünftig wird das Präsidium weitere Verbesserungen einleiten. So ist für den Herbst/Winter dieses Jahrs die Fertigstellung eines Toilettenhäuschens an der strategisch passenden Entfernung zum Clubhaus geplant.

Letztendlich hat die kontinuierliche Weiterentwicklung des Golfplatzes auf einem hohen Niveau dabei höchste Priorität.

www.gcol.de

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