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HolzLand Vogt Oldenburg: Hoch hinaus: So macht das Gärtnern Spaß

22.04.2021

Gemüse, Obst oder Kräuter im Garten sind ideal, um die Küche mit Gutem aus eigenem Anbau zu verfeinern oder zwischendurch ein wenig zu naschen. Besonders leicht gelingt das Gärtnern mit einem Hochbeet, das bei HolzLand Vogt in Oldenburg erstmals aus eigener Fertigung erhältlich ist.

Hochbeet nach Maß

Wetterfeste und lang haltbare Douglasie bildet die Basis der neuen Hochbeete von HolzLand Vogt, die es in drei verschiedenen Größen gibt. „Es kann als komfortabel zu transportierenden Bausatz bestellt werden, der sich daheim ganz leicht aufstellen lässt“, sagt Katrin Geise, Leiterin der Pflanzenabteilung bei HolzLand Vogt. Wer es noch individueller möchte, weil der zur Verfügung stehende Platz eventuell nur eine ganz spezielle Größe zulässt, dem bietet sich in der hauseigenen Produktion auch die Möglichkeit einer Maßanfertigung. Zusätzlich bietet das Oldenburger Traditionsunternehmen noch weitere Modelle eines Hochbeetes, beispielsweise aus anthrazitfarbenem WPC, was stilistisch besonders gut zu modernen Gärten und Gebäuden passt.

Eine Wohltat für den Rücken

Unkraut jäten, pflanzen oder ernten – mit einem Hochbeet hat das leidige Bücken und Knien ein Ende, denn ein Hochbeet ist in verschiedenen Höhen erhältlich und passt sich daher ideal der Körpergröße an. Das wissen sowohl erfahrene Hobbygärtner als auch frischgebackene Gartenliebhaber zu schätzen. Die Breite sollte so gehalten sein, dass man auch in der Mitte des Beetes ohne Probleme an die Pflanzen kommt. Und auch die Jüngsten haben, erhöht durch einen kleinen Tritt, garantiert ihre helle Freude daran, einen Teil des Beetes zu beackern und schon bald Erdbeeren, Radieschen oder Tomaten verputzen zu können.

Von Schicht zu Schicht

Schnell ist das Hochbeet von HolzLand Vogt aufgebaut, nun geht es ans Befüllen. Zuerst muss im unteren, offenen Bereich ein schützendes Wühlmausgitter befestigt werden, so dass die Nager keine Chance haben, an die Pflanzen zu gelangen und diese zu schädigen. „Diese Öffnung mit dem Kontakt zur Erde ist wichtig, damit Regenwürmer und andere für eine gute, lockere Erde notwendigen Bodenlebewesen und Mikroorganismen problemlos hineinkönnen und auch wieder hinaus“, so Katrin Geise. Danach werden großzügig Äste und Zweige, Baum- und Strauchschnitt verteilt, bis sie eine Höhe von etwa 30 bis 40cm erreicht haben. Darauf werden kopfüber mehrere Grassoden gelegt, so dass das Grün auf den Ästen liegt. „Die nun folgende Schicht ist aufgrund ihrer Nährstoffe besonders wichtig: Gartenkompost, Laub und Rasenschnitt. Danach kann man zwischen verschiedenen Erden wählen. Da es sich um Bio-Gemüse handelt, wird zumeist auch gern torffreie Bio-Erde verwendet“, sagt Katrin Geise, die gemeinsam mit ihrem Team ihren Kunden jederzeit mit einer guten Beratung und vielen wertvollen Tipps zur Seite steht. „Man sollte hier wirklich auf qualitativ hochwertige Erde achten“, betont sie die Bedeutung des Substrats, das bei HolzLand Vogt unter anderem vom Oldenburger Hersteller Floragard erhältlich ist. „Zusammenfassend kann man sagen: Wer richtig befüllt, schafft das passende Mikroklima. Und genau wie der Kompost muss das Substrat jedes Jahr zu Beginn der Saison aufgefüllt werden.“ Selbstverständlich kann man die jeweiligen Schichten wie Grundfüllung, Kompost und Erde in Säcken auch bei HolzLand Vogt kaufen, sofern man keine „Hochbeet-Füllung“ im eigenen Garten hat.

Die ganze Vielfalt in greifbarer Nähe

Ein Hochbeet darf ruhig kunterbunt gestaltet werden: Gemüse, Obst, Kräuter, ein paar wunderschön blühende Sommerblumen. All das findet hier seinen Platz. „Wer es dann noch abdeckt, kann das Beet quasi als Gewächshaus nutzen und durch die höhere Wärme früher und öfter ernten“, so Katrin Geise. Dass die Nährstoffversorgung mit den Jahren nachlässt, ist klar und sollte bei der Pflanzfolge berücksichtigt werden. So sollte man im ersten Jahr den Starkzehrern den Vortritt lassen. Dazu gehören beispielsweise Gurken, Tomaten, Kartoffeln, Zucchini, Erdbeeren, Sonnenblumen oder Geranien. Im zweiten Jahr wären dann die Mittelzehrer an der Reihe: Zwiebeln, Spinat, Bohnen, Radieschen, Erbsen und Mangold machen sich hier sehr gut, ebenso ein paar einjährige Dahlien zur Auflockerung. Erst im dritten Jahr können Schwachzehrer wie Radieschen, Kräuter, Erbsen, Portulak oder Rucola gesät oder gepflanzt werden. „Hierfür haben wir die entsprechenden Sämereien und Jungpflanzen vorrätig.“

Ideale Begleiter

„Mischkulturen profitieren voneinander“, so der Tipp von Katrin Geise. „Basilikum kann beispielsweise gut mit Gurken, Buschbohnen mögen die Nähe zu Erdbeeren und Kartoffeln. Gar nicht gut sind hingegen Tomaten mit Rotkohl oder Erdbeeren.“ Der Grund: Mischkulturen haben einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf, nehmen sich also gegenseitig nichts weg. Das gilt auch für Kräuter, die einen relativ geringen Anspruch an das Substrat haben. Für sie kann man die Erdschicht mit einem Drittel Sand mischen, dann fühlen sich Rosmarin, Thymian und Co. am wohlsten – die idealen Lückenfüller im Gemüsebeet. „Auch Lavendel eignet sich dafür sehr gut. Er duftet gut, hält Läuse fern und wird außerdem immer häufiger sogar in der Küche genutzt.“ Auch diverse Zwerggehölze finden im Hochbeet ihren Platz. „Wunderbar ist beispielsweise die Ammerländer Brazelberry, die mit ihren blauen Früchten kleine und große Naschkatzen stets aufs Neue erfreut.“

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