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NWZonline.de

Nah und Gut Gollenstede Jade-Schweiburg: Generationswechsel zum 1. Dezember 2021

30.11.2021

Heute übergibt Udo Gollenstede das Geschäft seinem Sohn Tim Gollenstede, mit vier Teilzeitkräften und einer Vollzeitkraft. Selbstverständlich werden Christa und Udo Gollenstede auch noch weiterhin als Ansprechpartner für Tim und Sabrina im Geschäft zur Verfügung stehen und einspringen, wenn sie gebraucht werden.

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Großes Gewinnspiel

Aus Anlass des Generationswechsels gibt es ein großes Gewinnspiel im Geschäft. Bei der „verrückten Schnitzeljagd“ geht es darum, im neu gestalteten Geschäft die Fehler zu finden, die beim Einräumen entstanden sind. Wer bis zum 20. Dezember, 12.59 Uhr, alle vier Fehler findet und den Gewinncoupon abgegeben hat, kann sich vielleicht auf einen der tollen Preise freuen. Als 1. Preis winkt ein dreitägiger Urlaub am Weissenhäuser Strand für vier Personen. Der 2. Preis ist ein Strandkorb und der 3. Preis ein Einkaufsgutschein über 150 Euro. Teilnehmer an dem Gewinnspiel müssen 18 Jahre alt sein.

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Vor 47 Jahren schloss Udo Gollenstede erstmals das Geschäft auf. (Bild: privat)

Wie alles begann…

Am 1. Dezember 1974 eröffnete Udo Gollenstede in der Kirchenstraße 3, im ehemaligen „Schweiburger Hof“ das erste Edeka-Geschäft. Auf einer Fläche von 180 Quadratmetern bot der damals erst 22-Jährige alles an, was im Dorf täglich gebraucht wurde. Seinen Job hatte der junge Unternehmer „von der Pieke auf“ gelernt, denn er hatte zuvor eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in einem Lebensmittelgeschäft in Augusthausen gemacht. Anschließend blieb er dort noch ein Jahr und sammelte weitere Erfahrungen. Als ihm jedoch das Angebot gemacht wurde, das Geschäft in Schweiburg zu eröffnen, musste er doch wenigstens eine Nacht darüber schlafen.

Nach der Zusage hat Udo Gollenstede zunächst ganz alleine das Geschäft betrieben, stellte aber kurz darauf einen Teilzeitkraft und eine Auszubildende ein, denn seine Ehefrau Christa war damals noch in einem anderen Unternehmen beschäftigt. Erst zwei Jahre später, 1976, stieg sie in das Lebensmittelgeschäft mit ein. 21 Jahre lang versorgten sie ihre Kunden in dem Geschäft, bis dann am 1. Dezember 1997 das jetzt 320 Quadratmeter große Geschäft in der Kirchenstraße 8 eröffnet wurde. In all den 47 Jahren, in denen Udo Gollenstede mit seiner Frau Christa das Geschäft führte, haben sie viele junge Menschen ausgebildet. Viele der Mitarbeiter waren auch jahrelang im Unternehmen tätig, wie beispielsweise Heike Schweers, die dort gelernt hat und seit 36 Jahren bei Gollenstedes arbeitet.

Das erste Geschäft der Familie Gollenstede befand sich in dem ehemaligen „Schweiburger Hof“ . (Bild: privat)

Mit Sohn Tim stieg die nächste Generation ins Geschäft ein

Sohn Tim sprang auch schon als kleiner Junge immer gerne im elterlichen Geschäft herum und fühlte sich dort sichtlich wohl. Sein Bruder Marc hat später eine andere berufliche Richtung eingeschlagen. Doch Tim machte eine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel und stieg 2013 mit ins elterliche Geschäft ein.

Schon als kleiner Junge war Tim oft im Geschäft mit dabei. (Bild: privat)

Durch seine Tätigkeit in Getränkefachgeschäften lernte Tim Gollenstede schon früh die Bedürfnisse der Kunden in Sachen Feierlichkeiten kennen. Als junger Visionär erwarb er bereits 2012 den ersten Ausschankwagen mit einem Kühlwagen für Getränke, der dann an die Kunden, die Feiern ausrichteten, verliehen wurde. Das Geschäft konnte über die Jahre hinweg weiter ausgebaut werden, so dann das Familien-Unternehmen Gollenstede heute insgesamt vier Schankwagen, neun Kühlwagen, 45 Bierzeltgarnituren und 30 Theken im Lager hat, die bei Bedarf verliehen werden.

Immer wieder auf der Suche nach Neuem, stieß Tim Gollenstede auf das amerikanische Bier-Zapfsystem „Bottoms up“, bei dem Bier nicht von oben, sondern die Gläser von unten befüllt werden. Als erster Kunde des Unternehmens, in Deutschland, bekam er die erste Anlage am 1. Juni 2014 und verlieh diese dann auch sehr schnell. Die Kunden zeigten sich begeistert, musste jetzt mit dem neuen System niemand mehr zum Zapfen abgestellt werden, denn das konnten die Gäste jetzt sauber und schnell selbst erledigen. Weil das System so gut ankam, wurden noch weitere Zapfanlagen erworben, die auch immer wieder gerne von den Kunden geliehen werden.

Schon früh zeigte sich, dass Tim Interesse daran hatte, das Geschäft eines Tages zu übernehmen. (Bild: privat)

Weil Tim Gollenstede auch immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist, hat er sich beim Guinness-Buch der Rekorde zum Bierzapf-Wettbewerb mit der Bottom-up-Anlage angemeldet. Am 24. Juli 2016 kam ein Team vom Guinness-Buch nach Schweiburg gereist und Tim Gollenstede musste mit der Anlage und vier Zapfstellen, soviel 0,5l-Biere wie möglich in einer Minute zapfen. Bis heute hält er den Weltrekord mit 70 0,5l-Bieren in der Minute.

2018 erwarb er die Firma Bubble-Soccer. Hier können die Kunden in die riesigen aufblasbaren Kugeln hineinsteigen und mit viel Spaß Fußball spielen. Eines der ersten Events, bei denen Bubble-Soccer zum Einsatz kam.

Mitarbeiterin Heike Schweers ist bereits seit 36 Jahren im Geschäft tätig. (Bild: privat)

Und dann kam 2020 Corona. Die Feierlichkeiten, die zuvor mit den Ausschank- und Kühlwagen ausgerüstet wurden, gab es nicht mehr. Frust machte sich breit, niemand wusste wie es jetzt weiter gehen sollte. Da aber Tim Gollenstede ein Quell immer neuer Ideen ist, begann er mit seiner Cocktailanlage die er 2019 neu im Einsatz hatte, zu experimentieren. Er füllte die beliebten Cocktails in Doypacks ab, um diese einzeln zu verkaufen. Dies machten er und seine Sabrina abends, nachdem der Laden geschlossen hatte und Sohn Thede schon schlief. Dann wurden 34 Cocktailmischungen in den Größen 230 ml, 1,5 l, 3 und 5 l gefüllt, verschweißt und etikettiert. Schnell sprach sich dieses neue Angebot herum und heute beliefert das Unternehmen aus Schweiburg Kunden im ganzen norddeutschen Raum. Selbstverständlich können die Kunden vor Ort auch die große Auswahl an Cocktails erwerben.

Das Geschäft hält auch eine reiche Auswahl an Getränkspezialitäten vor, zu denen auch leckere Cocktails in 34 verschiedenen Sorten zählen. (Bild: Kerstin Seeland)
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Nikolaus-Aktion

In der Woche vom 29. November bis zum 4. Dezember, 13 Uhr, können Kinder ihre „geputzten“ Stiefel, mit Namensschild versehen, im Geschäft abgeben. Im Laufe des Nachmittags, am Nikolaustag, können die Kinder die Stiefel wieder abholen und nachschauen, was der Nikolaus dann hineingesteckt hat.

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So geht es weiter

Seit drei Wochen wird das Geschäft inzwischen nach und nach modernisiert. Dazu zählen neue Regale, ein neues Kassensystem und auch eine neue Kältetechnik. Ferner gibt es ein neues Beleuchtungssystem, um die Waren noch besser in Szene zu setzen. Auch die Gemüseabteilung wird künftig noch besser präsentiert mit Licht und Farben. Der komplette Eingangsbereich wird erneuert und für die Kunden ein Leergutautomat aufgestellt. Tim Gollenstede, der ein Faible für historische Warenschilder hat, wird mit diesen den Markt dekorieren und selbstverständlich werden auch noch die ersten Einkaufswagen und Registrierkassen, die sein Vater verwendet hat, ihren Platz im Geschäft haben und damit einen gelungen Mix aus Bewährtem und Neuem verbreiten.

Bleiben wird selbstverständlich der Party-Service, Catering- und Getränkeservice, getreu dem Motto „Alles aus einer Hand“. Was auch immer bleibt, und darauf legen Tim Gollenstede und seine Partnerin Sabrina viel Wert, ist das Familiäre im Geschäft und der stets freundliche Umgang miteinander. Daher gilt der Dank der Familie Gollenstede allen Kunden, die dem Geschäft seit vielen Jahren gehalten haben und natürlich auch allen Mitarbeitern, Geschäftsfreunden, Lieferanten und Freunden.

Ein ganz besonderer Dank geht an seiner Freundin Sabrina Struck die IMMER hinter ihm steht und die Zukunft mit ihm und ihrem gemeinsamen Sohn Thede gehen wird. Und natürlich an seinen Vater Udo und seine Mutter Christa, sowie an die Angestellten, auf die er sich immer verlassen kann.

Das Geschäft wurde kürzlich aufwendig renoviert. (Bild: Kerstin Seeland)

Nah und Gut Gollenstede

Kirchenstraße 8, 26349 Jade

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