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NWZonline.de

St. Bernhard Hospital Brake: BMI über 30 – Adipositas!

03.06.2022

Adipositas mit einem BMI über 35 sollte behandelt wer-den. Damit können Folgeerkrankungen wie Typ 2-Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und vieles mehr günstig beeinflusst oder gar vermieden werden. Hauptziel der Behandlung ist eine dauerhafte Gewichtsreduktion.

Das Adipositaszentrum Wesermarsch ist zertifiziertes Zentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie und führt derzeit rund 200 adipositaschirurgische Eingriff mit steigender Tendenz pro Jahr durch. Wichtigste Ziele sind dabei eine durchgehende persönliche und ärztliche Betreuung unserer Patienten und die hohe Qualität der Behandlung, die fortwährend durch interne und externe Qualitätssicherungen gewährleistet wird.

In der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Chefarzt Dr. Herrfurth, werden die Patienten kompetent Ihrer individuellen Situation angemessen durch das Adipositasteam von drei Fachärzten beraten, begleitet und lebenslang betreut. Entsprechend den aktuell gültigen Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften zur Behandlung der Adipositas stehen komplexe interdisziplinäre Therapiekonzepte zur Verfügung, die auch miteinander kombinierbar sind. In der Klinik stellen wir den Patienten sämtliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Abhängig vom Ausmaß des Übergewichts bzw. dem Grad der Adipositas, dem aktuellen Gesundheitszustand und der Krankengeschichte werden eine vielfältige konservative Behandlung oder eine sog. bariatrische Operation durchgeführt. Die konservative Behandlung erfolgt bevorzugt im ambulanten Bereich, während für die bariatrische Operation ein stationärer Krankenhausaufenthalt notwendig ist.

Chefarzt Dr. med. Jan Henrik Herrfurth (Bild: Lukas Lehmann)

Bei schwergradiger Adipositas ist eine Therapie zur Verminderung der gesundheitlichen Risiken unbedingt notwendig. Leider schaffen es viele Patientinnen und Patienten mit einer Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie nicht, das Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Bei keiner langfristigen Gewichtsreduktion ist mit der Ausbildung von adipositasassoziierten Erkrankungen zu rechnen, bestehende Erkrankungen verstärken sich und die Lebenserwartung dieser Patienten ist deutlich reduziert. Die letzte Therapieoption ist eine Operation.

Ein operativer Eingriff bei Adipositas setzt aber auch eine strikte Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten und eine intensive Kooperation mit der Adipositaszentrum im St. Bernhard-Hospital voraus.

In der Klinik wird ein Spektrum verschiedener operativer Verfahren angeboten, die alle minimalinvasiv, d. h. in der Schlüssellochtechnik (laparoskopisch) durchgeführt werden. Welches Operationsverfahren in individuellen Situationen am besten geeignet ist, hängt vom Ausmaß des Übergewichtes, von dem individuellen Gesundheitszustand, den Begleiterkrankungen sowie von dem Verhalten im Alltag und der Motivation ab.

Das Hauptspektrum der operativen Behandlung sind der Rouxen-Y-Bypass, der Omega-Loop-Bypass (Minibypass), die Schlauchmagenbildung, sowie unterschiedliche Revisions- und Umwandlungsoperationen (z. B. Schlauchmagen oder Magen-band in Magenbypass. Zusätzlich werden in Kooperation mit der Klinik für Gastroenterologie (Chefarzt Dr. I. Finnmann) unterschiedliche endoskopische Verfahren angeboten, wie die Magenballon-Implantation, das Outletrepair und viele weitere Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten.

Einen wesentlichen Bestandteil bildet ein interdisziplinäres Team, welches aus unterschiedlichen internen und externen Kooperationspartnern besteht. Erst durch dieses interdisziplinäre Team kann eine hochwertige und qualitative, sowie auch erfolgreiche Behandlung der Patienten erfolgen.

www.krankenhaus-brake.de

Weitere interessante Berichte aus den Kliniken und Krankenhäusern der Region finden Sie hier in unserer Beilage „Gesundheit“.

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