• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
- Anzeige -
NWZonline.de

HörTech gGmbh Oldenburg: Universität und Hörzentrum Oldenburg suchen hörinteressierte Menschen

02.10.2021

Allein in Deutschland leiden rund 15 Millionen Menschen an Hörstörungen, die von leichter Beeinträchtigung bis zur vollständigen Gehörlosigkeit reichen. Trotz des bereits erreichten hohen Niveaus der Hörsystemversorgung ist noch viel Forschungsarbeit zu leisten, damit den Betroffenen individuell geholfen werden kann. Seit 11 Jahren arbeiten die WissenschaftlerInnen im Exzellenzcluster Hearing4all an der Universität Oldenburg und der Medizinischen Hochschule Hannover an der Vision das Hören für alle zu verbessern und die negativen Auswirkungen eines Hörverlustes auf den Einzelnen zu beseitigen, indem leicht zugängliche und erschwingliche, effiziente und effektive technische Hörlösungen für alle Menschen, an jedem Ort und zu jeder Zeit ermöglicht werden.

Eine aktuelle Studie des Exzellenzclusters Hearing4all von der Universität Oldenburg und des Hörzentrums Oldenburg erforscht derzeit den Effekt, ob eine frühzeitige Versorgung mit Hörsystemen bei einer beginnenden Schwerhörigkeit positive Effekte auf Wohlbefinden, Gedächtnis und auch das Gehirn haben könnte.

„Für diese Studie, die insgesamt ein Jahr dauern wird, suchen wir Personen im Alter zwischen 50 und 80 Jahren, die schon erste Anzeichen einer Hörminderung bei sich wahrgenommen haben, aber bislang noch kein Hörsystem nutzen“, erläutert Studienleiterin Dr. Christiane Thiel vom Exzellenzcluster Hearing4all. „Ein Teil der Versuchsteilnehmer wird in dieser Zeit ein Hörsystem durch das Hörzentrum Oldenburg angepasst bekommen, ein anderer Teil wird gebeten keine Maßnahmen zu ergreifen. Bei allen Teilnehmern werden im Laufe der Studie verschiedene Untersuchungen durchgeführt, um die Hirnaktivität zu messen.“

Alle Studienteilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung und eine Eingangsuntersuchung zur Ermittlung der Hörfähigkeit. Darüber hinaus erhält die Hälfte der Gruppe im Laufe der Studie ein Testhörsystem, die andere Hälfte bekommt auf Wunsch nach Studienende eine kostenlose Hörsystemausprobe beim Hörzentrum Oldenburg.

Die Untersuchungen werden unter strengen Hygienemaßnahmen und den geltenden Coronaregeln durchgeführt.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter: https://hearing4all.de/aktuelles/testhoerer-gesucht/

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Anja Stierl telefonisch unter 01573/0789878 oder per E-Mail hearfit@uol.de zur Verfügung.

Über Hearing4all

Ziel des Exzellenzclusters „Hearing4all“ ist buchstäblich das „Hören für alle“. Durch eine Verbesserung der individualisierten Hördiagnostik und der darauf angepassten Versorgung mit persönlichen Hörhilfen wollen die WissenschaftlerInnen die Kommunikationssituation von Betroffenen entscheidend verbessern.

Die Federführung des Konsortiums liegt bei der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Neben der Medizinischen Hochschule Hannover und der Leibniz Universität Hannover sind auch das Kompetenzzentrum HörTech, die Jade Hochschule, die Hörzentren Hannover und Oldenburg, die Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie des Fraunhofer IDMT, das Laser Zentrum Hannover e.V. und das Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst am Exzellenzcluster beteiligt. Der Cluster ist eingebettet in das Netzwerk „Auditory Valley“, das weitere öffentliche und private Einrichtungen, die im Bereich der Hörforschung im Nordwesten Deutschlands aktiv sind, verbindet.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.