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NWZonline.de

zukunftssichere und umweltverträgliche Alternative: Mit einer Wärmepumpe klimaneutral heizen

16.12.2020

Eine gas- oder ölbetriebene Heizung ist einer der größten Verursacher von CO2. Dieser Ausstoß belastet das Klima. Eine effiziente Möglichkeit, auf herkömmliche Brennstoffe zu verzichten, gelingt mit dem Einsatz einer Wärmepumpe. Diese funktioniert vom Prinzip her wie ein Kühlschrank, nur genau anders herum und mit einem deutlich höheren Wirkungsgrad. Eine Wärmepumpe entzieht Wärme aus der Umgebung, z.B. dem Boden, dem Wasser oder der Luft, und fördert sie in die zu beheizenden Räumlichkeiten.

Weg von fossilen Brennstoffen

Das Blitzschutz-Unternehmen Thormählen plante Anfang 2020 die Modernisierung ihrer Heizungsanlagen in den betrieblich und privat genutzten Gebäuden. Anstelle der bisherigen Ölheizungen sollte eine zukunftssichere und umweltverträgliche Alternative zum Einsatz kommen. Bei der Hilfestellung wie man zukunftssicher modernisieren kann, wurde ein Energie- und Sachverständigenbüro kontaktiert. „Wir wollten von fossilen Brennstoffen weg, hin zum nachhaltigen, emissionsfreien Heizen“, sagt Reyno Thormählen, Geschäftsführer des Unternehmens in Großenmeer. Mit dem Energiebüro 53°15‘ – Nord beauftragte Thormählen einen Spezialisten, der den Auftrag erhielt, alle vier Gebäudekomplexe hinsichtlich ihres Energieverbrauchs zu bewerten.

“Die energetische Beratung und Aufnahme des Ist-Zustands der Gebäude fördert der Staat mit 50 Prozent der Kosten“, sagt Reyno Thormählen. Dafür kamen Wärmebildkameras zum Einsatz, um die Gebäudehülle und Gebäudesubstanz zu untersuchen. Im Ergebnis gab es einen aussagekräftigen Erläuterungsbericht, in dem Schwachstellen und Verbesserungspotentiale anschaulich aufgezeigt wurden.

Wärmepumpe als nachhaltige Alternative

Die beiden Energieberater Birte Klostermann und Matthias Scheibe ermittelten den Wärmebedarf für alle vier Gebäude und kamen dabei auf deutlich geringere Werte als bisher. Das alte Heizsystem war für einen Wärmebedarf von 120 kW ausgelegt. Die Energieberater empfahlen auf eine Umstellung der Wärmerzeugung mittels Wärmepumpe. Dass dies die richtige Entscheidung war, macht sich unter anderem daran fest, dass die Anlagenleistung um 65 Prozent im Vergleich zur bisherigen Heizungsanlage gemindert werden konnte. Damit wird sich der CO2-Ausstoß künftig um ca. 40 Tonnen pro Jahr reduzieren. Ein Vergleich veranschaulicht diesen Wert: Dies entspricht dem Schadstoffausstoß von 10 kleinen Personenkraftwagen mit einer jährlichen Fahrleistung von jeweils 22.500 Kilometern.

Besonders effizient und leise

Handwerklich umgesetzt wurde das Modernisierungsprojekt von der Firma Gerold Meyer Heizung Sanitär GmbH aus Rastede, die seit mehr als 40 Jahren Ansprechpartner des Unternehmens ist. Der Chef des Unternehmens, Günter Ahlers, empfahl aufgrund seiner guten Erfahrungen den schwäbischen Hersteller Max Weishaupt GmbH mit seiner Niederlassung in Bremen. Die Firma Weishaupt ist seit mehr als 30 Jahren regionaler Partner des Fachhandwerks und hochkompetent in Sachen Wärmeerzeuger wie z.B. Brenner, Heizsysteme, Wärmepumpen und Solar.

Die Wärmepumpen des Typs „Biblock“, die bei Thormählen zum Einsatz kommen, sind besonders effizient, leise und erst im März dieses Jahres auf dem Markt eingeführt worden. Sämtliche alten Ölheizungen wurden ausgebaut und fachgerecht entsorgt. Im Anschluss wurde jedes der vier Gebäude auf dem Firmengelände mit einem eigenen Wärmeerzeuger ausgestattet. „Für uns ging die Beratung und Planung sowie auch die Kooperation mit dem Handwerksunternehmen und dem Hersteller Hand in Hand“, unterstreicht Reyno Thormählen.

Investition wird vom Staat gefördert

Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug im vorliegenden Fall etwa 120.000 Euro. Auch hier fördert der Staat die Investitionen über das BAFA-Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ (BAFA=Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) mit bis zu 45%. „Auch das war mit ausschlaggebend“, sagt Reyno Thormählen, „denn auch die Entsorgung der Altgeräte ist in der Förderung mit enthalten.“ Innerhalb der nächsten zehn Jahre werden sich die Kosten für die neue Anlage bereits amortisiert haben. (seel).

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