ALEXANDERSFELD - Ein Klassentreffen der ganz besonderen Art wird es am kommenden Wochenende in Alexandersfeld geben. Das Wiedersehen von Ehemaligen der Abgangsjahrgänge 1952 bis 1970 der früheren Volksschule Alexandersfeld ist eines der Höhepunkte des Festes zum 60-jährigen Bestehen der Nachkriegssiedlung Koopmann I/Alexandersfeld.

Dieser Stadtteil beweist Gemeinschaftssinn: Das war von Anfang an so. Gemeinsam, hilfsbereit und uneigennützig erbauten die Menschen vor 60 Jahren unter schweren Voraussetzungen die erste Oldenburger Nachkriegssiedlung in Selbsthilfe (NWZ berichtete). Ein Gedenkstein erinnert noch heute an ihren Gründer Jan Koopmann. Die Siedlungshäuser, zunächst bescheiden und auf das Notwendigste beschränkt, wurden liebevoll gepflegt, später zeitgemäß modernisiert und oft auch erweitert.

„Aber das Besondere ist das über Generationen erhaltene Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner“, sagt Erich Hohlen, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Koopmann I, die von Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Juni, zum bunten Fest auf dem Gelände des Sportparks des Post-Sportvereins einlädt. Eine Ü-30-Party am Freitag ab 21 Uhr, Live-Musik der beliebten Band „The Stingrays“ am Sonnabend ab 20.30 Uhr und ein Zeltgottesdienst am Sonntag ab 10 Uhr gehören zum Programm. Weitere Höhepunkte sind zum Beispiel das Zirkusprojekt der Grundschule Alexandersfeld (Freitag, 17 Uhr), ein Kinderfest mit der Jugendfeuerwehr Ofenerdiek (Sonnabend, 11.30 Uhr), ein Festumzug mit Spielmannszug (Sonnabend, 13 Uhr) und ein Frühschoppen mit Live-Musik (Sonntag, 11 Uhr).

Mit großem Engagement haben die Bürger in Alexandersfeld das Fest für Jung und Alt seit Monaten vorbereitet. Zum Mega-Klassentreffen haben sich laut Erich Hohlen bereits mehr als 300 Ehemalige angesagt.

Mehr Infos zum Programm: www.verband-wohneigentum.de/kg-olamm/on30910