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NWZonline.de Region Ammerland

16 Bewerber um die fünf Spitzenposten

04.08.2006

AMMERLAND In drei Gemeinden gibt es mehrere Bürgermeister-Bewerber. In Edewecht nur einen.

von horst suermann AMMERLAND - Ein Landrat, vier Bürgermeister, ein Kreistag und sechs Räte – das ist das Wahlpensum, das die Stimmberechtigten im Ammerland bei der Wahl am 10. September zu bewältigen haben. Nach den Sitzungen aller Wahlausschüsse sind die Weichen dafür gestellt.

Wahlausschüsse befinden darüber, welcher Wahlvorschlag zugelassen wird, welcher nicht. Im Ammerland war das 2006 reine Routine. In Wiefelstede war die Sitzung in 22 Minuten beendet. Disput gab es nirgendwo, wie eine NWZ-Umfrage ergab. Außergewöhnliches allerdings auch nicht.

Klare Sache auf Kreisebene, wo neben dem Kreistag auch das Amt des Landrats zur Wahl steht. Jörg Bensberg, der Amtsinhaber möchte es behalten, Sigrid Rakow (SPD, Edewecht), Herrmann Rust (Unabhängige Wählergemeinschaft, Westerstede) und Gerd Langhorst (Grüne, Rastede) möchten es haben. Favorit ist wohl der Amtsinhaber.

Begehrt sind auch die Bürgermeisterposten, die in Westerstede, Bad Zwischenahn, Edewecht und Wiefelstede – nicht aber in Rastede und Apen – zu vergeben sind. Überall gibt es mehrere Bewerber, in Edewecht nur eine Bewerberin.

In Westerstede bemühen sich mit Uwe Ebken (SPD), Klaus Groß (CDU/FDP), Hermann Nee (UWG) und Peter Maiwald (Grüne) vier Bewerber um das Amt. Gemessen am alten Rat hat Groß den größten Rückhalt. Wer immer die Nase vorn haben wird – er ist in der Kreisstadt der erste hauptamtliche Bürgermeister, der zwei Funktionen in einer Person vereint: Die Führung der Verwaltung und die Repräsentanz der Stadt.

In Wiefelstede residiert zurzeit der Parteilose Helmut Völkers als (hauptamtlicher) Bürgermeister; ihn hat die SPD zur Wiederwahl vorgeschlagen Die CDU setzt Manfred Gardemann dagegen, die UWG tritt mit Ralf Becker an, die Grünen schlagen Jens-Gert Müller-Saathoff vor. Als Favorit gilt der Amtsinhaber.

Auch in Bad Zwischenahn gibt es mit Jan-Dieter Osmers bereits einen hauptamtlichen Bürgermeister, der aber (im Alter von 64 Jahren) nicht wieder antritt. Barbara Woltmann (CDU), Dr. Arno Schilling (SPD) und Wolfgang Sindermann (Freie Wähler) wollen ihn beerben. Die Wahl gilt als völlig offen.

In Edewecht ist die Sache einfacher. Hier wird die parteilose Bürgermeisterin Petra Lausch mit Hilfe von CDU, SPD, FDP und Grünen erneut und ohne Gegenkandidaten antreten. 2001 hatte sie (gegen Verwaltungs-Fachmann Manfred Lüers) knapp 57 Prozent erreicht. Aber auch sie hat eine Hürde zu überspringen: Sie muss 25 Prozent der Wahlberechtigten hinter sich haben (siehe Info-Kasten).

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