Hollwege - Zu 53 Einsätzen mussten die Feuerwehrleute aus Hollwege im vergangenen Jahr ausrücken. Darauf wurde unter anderem während der Jahreshauptversammlung zurückgeblickt. Darunter waren 13 Brandeinsätze, 20 Hilfeleistungen sowie Fehlalarme und Brandschutzerziehung. Ortsbrandmeister Jürgen Spech ist jedenfalls stolz auf seine „Truppe“, heißt es.

Glücklich sei Specht auch darüber, dass unter den 42 aktiven Feuerwehrleuten auch elf Frauen seien. Diese können laut Specht genau das Gleiche leisten wie die Männer und stünden diesen in nichts nach.

983 Einsatzstunden und 3581 Dienststunden wurden abgeleistet, heißt es weiter. Der stellvertretende Westersteder Bürgermeister Heinrich Gerstenkorn (FDP) bekundete den Kameradinnen und Kameraden gegenüber großen Respekt vor der Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr. „Das ist kein normales Ehrenamt mehr“, so Gerstenkorn. „Ihr müsst unzählige Schulungen besuchen und setzt immer eure Gesundheit ein.“ Er bedankte sich dafür und hofft, dass alle Kameradinnen und Kameraden immer gesund von den Einsätzen nach Hause kommen.

Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung in Hollwege. Oberfeuerwehrmann Heinz Bolte wurde für 70 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Er ist 1953 eingetreten und hat in der Zeit als Feuerwehrmann sehr viel erlebt. Ebenso Ehrenortsbrandmeister Dieter Luks. Er ist 1973 eingetreten und wurde für 50 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Erster Hauptfeuerwehrmann Rolf Bruns wurde das Abzeichen für 40 Jahre verliehen. Befördert wurden Reiner Böwer zum Feuerwehrmann, Imke Padeken zur Feuerwehrfrau, stellvertretender Ortsbrandmeister Christian Gerdes zum Hauptlöschmeister und stellvertretender Ortsbrandmeister Gerrit Seppenwoolde zum 1. Hauptlöschmeister.