Fikensolt - Dass der Ammerländer Reitclub sich unter den Turnierorganisatoren einen Namen gemacht hat, ist nichts Neues mehr – regelmäßig richten die Ammerländer große Turniere aus. In dieser Woche steht für den Verein aber eine besondere Aufgabe auf dem Turnierplan. Der ARC richtet von Freitag bis Sonntag auf dem Turniergelände am Schlossweg in Fikensolt die Deutschen Vielseitigkeitsmeisterschaften der Ponyreiter aus. Mehr als 160 Starter werden in vier verschiedenen Prüfungen erwartet.

Kurzzeitig war sogar im Gespräch, ob die Ammerländer nicht die Europameisterschaften der Ponyreiter ausrichten wollten. „Dafür fehlen uns aber leider die Kapazitäten. Die Deutschen Meisterschaften sind aber auch eine tolle Veranstaltung“, sagt der Vereinsvorsitzende Uwe Meyer. Für die Deutschen Meisterschaften, eine Vielseitigkeitsprüfung der CCIP2*-L-Schwierigkeit, haben 28 Starter gemeldet. Vom Pferdesportverband Weser-Ems ist jedoch kein Teilnehmer dabei. Nach der Verfassungsprüfung am Donnerstagabend geht es für die Teilnehmer am Freitag ab 8.30 Uhr in das Dressurviereck. Der anspruchsvolle Geländeritt beginnt am Samstag um 9 Uhr. Nach der zweiten Verfassungsprüfung am Sonntag ab 9 Uhr fallen die Titelentscheidungen ab 12 Uhr im Springparcours.

Aber nicht nur für die besten Teilnehmer hat der Ammerländer Reitclub Prüfungen im Programm. Angeboten werden auch Vielseitigkeitsprüfungen der Klassen A** und L. Unter anderem werden dort die U16-Landesmeister der Vielseitigkeit und die Kreismeister gekürt. In diesen Klassen dürfen auch normale Pferde starten. „In diesen Klassen haben wir recht viele Nennungen im Vergleich zu ähnlichen Turnieren in den Vorjahren“, sagt Meyer: „Es geht auch darum, etwas für den Nachwuchs anzubieten. Deshalb sind diese Klassen so wichtig.“

Der Pferdesportverband Weser-Ems bietet zudem jungen Nachwuchs-Vielseitigkeitsreitern die Möglichkeit, gemeinsam mit Ina Tapken und Kirsten Nordbeck die beiden Geländestrecken abzugehen. Tapken und Nordbeck geben den Nachwuchsreitern wertvolle Tipps und zeigen, worauf es bei dem Parcours ankommt. Wer dabei sein möchte, findet sich circa 15 Minuten vor dem Beginn der Geländeprüfung am Start ein.

Lars Puchler
Lars Puchler Redaktion Lokalsport Ammerland