Ammerland - Die abgelaufene Kreisliga-Saison ist für die Fußballer aus dem Ammerland erst seit zwei Wochen Geschichte. Hinter den Kulissen haben die fünf Teams aber bereits fleißig an ihren Kadern für die neue Spielzeit gebastelt. Gleich drei der fünf Kreisligisten setzen auf neues Personal an der Seitenlinie.
FC Rastede
Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga haben die Rasteder auf einen großen Umbruch verzichtet. „Alles in Frage zu stellen, wäre aus meiner Sicht falsch gewesen. Deshalb sind wir froh, dass das gesamte Trainerteam auch in der kommenden Saison dabei bleibt“, sagt Jens Lawrynowicz, der sportliche Leiter für die Fußballer des FC Rastede im Erwachsenenbereich. Mit Hans-Jürgen Immerthal, Fabian Klammer, Peter Rosinski und Tim Zug an der Seitenlinie soll der direkte Wiederaufstieg angepeilt werden. „Das Gesicht der Mannschaft wird sich aber verändern“, betont Lawrynowicz. Unter anderem werden Christopher Nickel, Sergej Müller, Julian Milz und Michael Olbrys die Mannschaft verlassen. Verstärkung erhält das Team aus der eigenen A-Jugend, die in der Bezirksliga spielt. „Das war natürlich ein schwarzes Jahr für den FC Rastede mit den Abstiegen der beiden Männerteams. Jetzt gilt es aber, alle im Verein wieder mitzunehmen und den Neuaufbau erfolgreich zu gestalten“, betont Lawrynowicz.
SG Friedrichsfehn/Petersfehn
Der Aufsteiger und Kreispokalsieger geht hingegen mit einer neuen Trainerkonstellation in die Kreisliga-Spielzeit. Zur neuen Saison steigt Lutz Bruns als Cheftrainer bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn ein. Bruns war zuletzt bei den Landesliga-Fußballerinnen der SG FriEdA aktiv. Peter Schaal und Jan Nolopp werden das Team weiterhin als Co-Trainer unterstützen. Samir Ramadan legte sein Amt als Trainer der SG auf eigenen Wunsch am Saisonende nieder.
SVE Wiefelstede
Trotz des schwachen Abschneidens in der Aufstiegsrunde, als die Wiefelsteder nicht einen einzigen Sieg holen konnten, bleibt beim SVE alles beim Alten. „Große Bewegung wird man bei uns im Kader in der Sommerpause nicht erwarten können“, sagt Trainer Mario Anderer mit einem Lachen: „Wir haben eine junge Truppe, die sich in der Kreisliga weiter gut entwickeln wird.“ Man werde auf dem Transfermarkt aber die Augen trotzdem offen halten. Nicht mehr dabei sein werden in der kommenden Saison Andre Geiken und Jan Vranken, die schon in der ersten Jahreshälfte mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen hatten.
TV Metjendorf
Für das erfolgreiche Trainerduo Cassian Klammer und Kai Schröder stand schon lange vor Saisonschluss fest, dass sie den TV Metjendorf verlassen würden. Die beiden hatten ihren Posten an der Seitenlinie der Metjendorfer im Sommer 2020 übernommen. Damals war der TVM als Zweiter der 1. Kreisklasse in die Kreisliga aufgestiegen. In der letzten Spielzeit hatten sie Metjendorf in die Aufstiegsrunde geführt, in der der TVM aber keine Rolle spielte. Schröder will vorläufig wieder als Spieler aktiv sein. Mit seiner Erfahrung aus der Oberliga, in der er für den VfL Oldenburg spielte, soll er den Umbau beim FC Rastede begleiten. Klammer bleibt Trainer, er wird zukünftig die A-Junioren des FC Rastede in der Bezirksliga coachen. „Ich habe in den zwei Jahren in Metjendorf gemerkt, dass ich besser mit jüngeren Spielern arbeiten kann als mit den erfahrenen Akteuren“, erklärte Klammer seinen Schritt: „Deshalb freue ich mich auch auf die Arbeit in Rastede.“
Bei der Suche nach einem Nachfolger für das Duo Klammer/Schröder sind die Verantwortlichen des TV Metjendorf schnell fündig geworden. Beim Kreisligisten wird zukünftig Sebastian Günzel die Geschicke leiten. Günzel war bisher Trainer der A-Junioren des FC Rastede. In der Saison 2020/2021 hatt er für die Metjendorfer noch selbst gespielt.
VfL Bad Zwischenahn
Neuer Cheftrainer in der kommenden Saison wird mit Felix Stoffers ein Zwischenahner Urgestein. Er folgt auf Achim Beeken, mit dem er als Trainerteam die Mannschaft in der Abstiegsrunde gemeinsam zum Klassenerhalt geführt hatte. Bis auf einen kurzen Abstecher zum VfL Edewecht ist Stoffers aus Bad Zwischenahn kaum noch wegzudenken. Dem 33-jährigen neuen Coach steht zukünftig mit Robert Felker ein spielender Co-Trainer zur Seite. Felker wechselt aus Edewecht in den Kurort. „Robert wird uns mit seiner Erfahrung als Spieler enorm weiterhelfen und beide zusammen stellen ein hervorragendes Trainerteam“, sagt Tobias Höflich vom VfL Bad Zwischenahn.

