Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Coronafolgen im Ammerland Disco Tange muss schon wieder schließen

Das ist vorerst wieder vorbei: Ausgelassen feiern kann man – auch nicht mit Maske – in der Tanger Disco nicht mehr. Betreiber Boris Mennenga schloss die Einrichtung, weil eine ständige Maskenpflicht auch am Sitzplatz nicht umzusetzen sei.

Das ist vorerst wieder vorbei: Ausgelassen feiern kann man – auch nicht mit Maske – in der Tanger Disco nicht mehr. Betreiber Boris Mennenga schloss die Einrichtung, weil eine ständige Maskenpflicht auch am Sitzplatz nicht umzusetzen sei.

Ammerland - Ende Juni hatte sie nach 16 Monaten coronabedingter Zwangspause erst wieder geöffnet, nun hat Betreiber Boris Mennenga seine Disco in Tange wieder geschlossen. „Die Coronazahlen werden weiter steigen, solange, bis bei uns im Land alle Menschen geimpft sind“, ist sich der Tanger sicher.

Keine Kontrolle

Dass statt Partystimmung nun wieder Stille in der Disco herrscht, die in der letzten Zeit nur noch samstags geöffnet hatte, erklärt Mennenga so: „Es ist unmöglich, die neue Regelung der ständigen Maskenpflicht in der ganzen Disco – auch in den Sitzbereichen – umzusetzen. Im Tresenbereich könnten wir vielleicht kontrollieren, ob unsere Gäste wirklich nur zum Trinken kurzfristig die Masken absetzen, aber in den Nischen und Ecken ist das nicht möglich. Deshalb müssen wir schließen.“

Immer neue Regelungen seit der Wiedereröffnung im Sommer und bei allem Engagement und enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden auch viel Frust – das prägt Mennengas Leben. „Man wird leicht zum Buhmann, auch wenn man für das Ganze Prozedere nichts kann, sondern nur Vorschriften umsetzt“, sagt er

Im Spätsommer hatte sich der Discobetreiber, als eine neue Corona-Verordnung des Landes in Kraft trat, entschlossen, statt auf die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) auf ein 2G-Konzept zu setzen. Das klappte gut. Die Discobesucher mussten getestet oder genesen sein, sich über die Luca-App registrieren, und obendrein wurden digitale Impfnachweise erwartet, da es bei denen in Papier zu leicht Fälschungen geben könne. Die Besucherzahlen seien enorm gestiegen, weil die Gäste keine Abstände einhalten und beim Tanzen Maske tragen mussten. Das gelte nun nicht mehr.

Devise heißt abwarten

Dieses Jahr, da ist sich Boris Mennenga sicher, werde er die Disco nicht mehr öffnen. Und ob nächstes Jahr zu Pfingsten die beliebte Großveranstaltung Frühtanz, zu der durchaus bis zu 25 000 Gäste kämen, stattfinden könne, bezweifelt er auch. „Wir warten erst mal ab, wie sich das Pandemiegeschehen weiter entwickelt.“

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens
Mit der Legalisierung von Cannabis für Erwachsene wird auch Jugendlichen suggeriert, dass Kiffen in Ordnung ist.

DROGENKONSUM BEI JUGENDLICHEN Die Reifung von Hirn und Emotionen bleibt beim Kiffen auf der Strecke

Anja Biewald
Oldenburg
Die Baskets Oldenburg um Alen Pjanic (links) können in der Tabelle klettern. Vechta und Wes Iwundu fehlen noch ein Sieg im Playoff-Rennen.

ZWEI SPIELTAGE VOR ENDE DER HAUPTRUNDE Das ist für Baskets Oldenburg und Rasta Vechta noch drin

Niklas Benter
Oldenburg
Der Herr der Zahlen bei Kickers Emden: Steuerberater und Vorsitzender Hendrik Poppinga.

WEGWEISENDE VERSAMMLUNG Wichtiges Zukunfts-Votum bei Kickers Emden – Mitglieder kommen Ende Mai zusammen

Lars Möller
Emden