Ammerland - Für die Kreisliga-Fußballer aus dem Ammerland endet an diesem Wochenende die Winterpause. Der erste der noch vier ausstehenden Spieltage in der Qualifikationsrunde beginnt am Freitag. Platz acht ist für viele Teams das Ziel, um noch die Aufstiegsrunde zu erreichen.
Der Spieltag
Drei der fünf Ammerland-Teams starten am Freitagabend mit einem Heimspiel. Um 19.30 Uhr empfängt der FC Rastede II den TuS Eversten. Zeitgleich wird in Rostrup die Partie des VfL Bad Zwischenahn gegen Frisia Wilhelmshaven II angepfiffen. Um 20 Uhr erwartet die SG Elmendorf/Gristede den TuS Jaderberg. Auswärts ran muss am Sonntag um 11 Uhr der TV Metjendorf, der beim SVE Oldenburg antritt. Der SVE Wiefelstede ist um 15 Uhr beim FC Nordenham gefordert.
Auch in der Kreisklasse rollt der Ball an diesem Wochenende wieder. Drei Partien sind für die meisten Teams in der Qualifikationsrunde noch zu absolvieren.
Vier Ammerland-Teams belegen die vorderen Plätze. Tabellenführer SG Friedrichsfehn/Petersfehn tritt am Freitag um 19.45 Uhr beim VfL Oldenburg II an. Im Verfolgerduell erwartet TuS Ocholt (Platz vier) den VfL Edewecht (Platz zwei) um 20 Uhr. Der drittplatzierte SV Gotano tritt um 20 Uhr beim SV Brake II an.
Am Sonntag genießen der TuS Wahnbek (um 12 Uhr gegen TuS Eversten II) und die SG SchEdammBäke (14 Uhr gegen FSV Westerstede) Heimrecht.
Die Zufriedenen
Beste Chancen auf die Aufstiegsrunde hat aus dem Ammerland der SVE Wiefelstede. Das Team um Trainer Mario Anderer liegt derzeit auf dem dritten Platz. 29 Punkte haben die Wiefelsteder bisher gesammelt, der Vorsprung auf Platz acht – dort steht derzeit der TV Metjendorf mit 20 Punkten – ist beruhigend. „Wir haben zehn Punkte Vorsprung vor dem Neunten, da sollte eigentlich nichts mehr anbrennen. Wir wollten uns nicht nur für die Aufstiegsrunde qualifizieren, wir wollen dieses Ziel auch mit einem Spitzenplatz schaffen“, zeigt sich SVE-Coach Mario Anderer optimistisch.
Gute Chancen rechnen sich auch die Metjendorfer aus. „Im Moment sind wir im Soll. Natürlich wollen wir unseren achten Platz in den letzten vier Spielen in der Qualifikationsrunde verteidigen“, sagt Trainer Kai Schröder.
Die Unentschlossenen
Die Aufstiegsrunde im Blick haben auch noch die SG Elmendorf/Gristede (Platz zehn, 15 Punkte) und der FC Rastede II (Platz elf, 15 Punkte). Bei der SG war es im bisherigen Saisonverlauf die fehlende Konstanz, die Trainer Steffen Wilkens ärgert: „Die individuelle Entscheidungsfindung muss noch besser werden, etwas mehr Spielwitz und Spielfreie kann auch nicht schaden.“
Bei den Löwen erwartet Trainer Sascha Gollenstede einen harten Kampf um die Aufstiegsplätze: „Wenn wir es nicht mehr schaffen sollten, unter die ersten acht Mannschaften zu kommen, werden wir danach alles reinhauen, um den Abstieg zu verhindern. Platz acht zu erreichen, wird aber nicht einfach.“
Die Unzufriedenen
Eine Katastrophen-Saison spielte bisher der VfL Bad Zwischenahn. Nur einen Sieg feierten die Ammerländer, die mit sieben Punkten aus 13 Spielen am Tabellenende stehen. „Wir werden die noch ausstehenden vier Punktspiele als Vorbereitungsspiele auf die Abstiegsrunde nutzen müssen. Da müssen wir dann die Form und die Einstellung finden, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen“, hofft VfL-Trainer Nils Geveshausen nach der bisher so verkorksten Saison doch noch auf ein Happy-End.
