Navigation überspringen
nordwest-zeitung
ePaper Newsletter App Jobs Immo Trauer Shop

Boßel-Landesliga der Frauen Halsbek jubelt, Spohle hadert


Entthronten den Titelträger Schweinebrück in einem Herzschlag-Finale: Die Boßelerinnen aus Halsbek sicherten sich die Landesliga-Meisterschaft. 
Wolfgang Böning

Entthronten den Titelträger Schweinebrück in einem Herzschlag-Finale: Die Boßelerinnen aus Halsbek sicherten sich die Landesliga-Meisterschaft.

Wolfgang Böning

Ammerland - Spannung pur bot der letzte Spieltag in der Boßel-Landesliga der Frauen. Sowohl die Meister- als auch die Abstiegsfrage wurde erst mit den letzten Würfen geklärt. Halsbek feierte die Meisterschaft, Spohle konnte den Klassenerhalt nicht mehr realisieren.

Titelgewinn gefeiert

Halsbek und Schweinebrück gingen mit der gleichen Punktzahl (23:3) in das letzte Spiel. Die Ammerländerinnen lagen in der Schoetwertung knapp vorne. Auf eigener Strecke blieben die Halsbekerinnen gegen Westerscheps konzentriert und machten mit einem 8:0-Erfolg den Titel perfekt. Schweinebrück reichte ein 7:0-Sieg gegen Zetel-Osterende nicht, um die Halsbekerinnen noch zu überholen.

Herausragend war erneut die Holzgruppe, die mit sieben Schoet und 85 Metern gewann. Die Gummigruppe legte noch 81 Meter drauf. Am Ende hatten die Ammerländerinnen im Titelrennen mit zwei Wurf die Nase vorne. „Das war ein richtiger Showdown. Wir haben gezeigt, was in uns steckt“, freute sich Halsbeks Saskia Puls: „Wir wussten, dass wir einen deutlichen Sieg brauchten. In der Holzgruppe lief alles nach Plan. Nach dem bangen Warten auf das Ergebnis aus Schweinebrück konnten wir endlich feiern.“

Chance nicht genutzt

Eigentlich war für die Spohlerinnen alles angerichtet. Alle Abstiegs-Konkurrenten hatten ihre Partien klar verloren. Westerscheps unterlag Halsbek mit 0:8, Schweewarden mit 0:6 in Kreuzmoor/Bekhausen. Aber Spohle verlor ebenso in Reitland mit 0:2. Im Schoetverhältnis fehlten den Ammerländerinnen am Ende sechs Wurf. Für die Entscheidung sorgte die Reitlander Gummigruppe, die mit zwei Schoet gewann. „Wir sind wirklich traurig über den Abstieg. Das ist sehr schade“, sagte Spohles Mannschaftsführerin Maja Möhlmann. Aufmunterung gab es auch von der Reitlands Brigitte Sanders: „Bei der Ansprache haben wir den Mädels von Spohle Mut zugesprochen. Sie sind eine tolle, junge und starke Truppe. Wenn sie das in der neuen Saison zeigen, klappt es bestimmt auch mit dem Wiederaufstieg.“

FKV-Runde erreicht

Den letzten Platz in der FKV-Runde hinter Halsbek (25:3) und Schweinebrück (25:3) erreichte Kreuzmoor-Bekhausen mit 14:14 Punkten. Beim 6:0-Heimsieg gegen Schweewarden zeigte vor allem die Gummigruppe mit fünf Schoet eine starke Leistung. „Wiedererwartend gelang der Gummigruppe der beste Wettkampf der Saison“, freute sich die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Karin Ledebuhr.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion

Holocaust-Gedenktag in Wildeshausen Erinnern und dem Hass die Stirn bieten

Thilo Schröder Wildeshausen

Wegen Wohnungsbauprojekt Alba Metall sieht seine Zukunft in Wilhelmshaven gefährdet

Suntke Pendzich Wilhelmshaven

Amtsgericht Varel Verdacht auf schweren Bandendiebstahl gegen zwei Georgier

Josepha Zastrow Varel

IGS Friesland Nord Wie dieser Automat Kunst erlebbar macht

Schortens

„Nordwestkurve - Der VfB-Talk“ Von speziellem Kitzel und großem Druck

Lars Blancke Hauke Richters Oldenburg
Auch interessant