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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland

Wurde der Rasteder Wolf bei einem Autounfall getötet?

09.10.2017

Ammerland In einem Maisfeld in der Nähe des Bahnübergangs Eschstraße in Vreschen-Bokel (Gemeinde Apen) ist am Samstag ein verendeter Wolf gefunden worden. Vertreter der Jägerschaft und der Polizei machten sich gemeinsam mit den für das Ammerland zuständigen Wolfsberatern Ralf Lohse und Anika Boerries ein Bild von der Situation vor Ort.

„Wir gehen davon aus, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Vermutlich ist er durch einen Verkehrsunfall gestorben. Mit Sicherheit aber ist er nicht im Maisfeld verendet, sondern dorthin gebracht worden“, erklärte Lohse gegenüber der NWZ. Bei dem Tier handele es sich um einen rund eineinhalb Jahre alten Rüden, der vermutlich auf der Suche nach einem neuen Revier gewesen sei. „Sehr wahrscheinlich ist es derselbe Wolf, der vor einiger Zeit in Rastede gesichtet worden ist“, meinte der Experte.

Hier hatte am 2. Juni ein Landwirt einen Wolf fotografiert, der am Rande eines Eichenbruchs aufgetaucht war. Später folgten Meldungen von weiteren Begegnungen mit dem Tier, darunter von einem Jogger und einer Autofahrerin. Da Wölfe bis zu 70 Kilometer nachts zurücklegen können, ist ihr Bewegungs-Radius recht groß. Viele hatten aber vermutet, dass sich das Tier noch im Ammerland aufhalten könnte.

Der Wolf wird nun zum Senkenberg-Institut nach Berlin transportiert. Hier wird er von weiteren Fachleuten gentechnisch untersucht. Dabei soll festgestellt werden, woher er kam und woran er genau gestorben ist.

Wer in der Nähe des Bahnübergangs in Vreschen-Bokel einen Verkehrsunfall mit einem hundeähnlichen Tier beobachtet hat oder selbst darin verwickelt war, sollte sich bei der Polizei unter Telefon   0 44 88/83 30 melden. Der Wolfsberater ist unter Telefon  0441/6 96 52 erreichbar.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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