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Fußball-Kreisliga Wer darf am Ende der Saison jubeln?

Manfred Mietzon

Ammerland - Am Freitag, 22. April, beginnt für die Fußball-Kreisligisten die entscheidende Saisonphase. Dann beginnen in der Jade-Weser-Hunte-Liga die einfachen Punkterunden in der Auf- und der Abstiegsrunde. Mittendrin: Fünf Teams aus dem Ammerland. Der SVE Wiefelstede und TV Metjendorf haben den Sprung in die Aufstiegsrunde geschafft. Der FC Rastede II, die SG Elmendorf/Gristede und der VfL Bad Zwischenahn kämpfen gegen den Abstieg.

Der Modus

In der Aufstiegsrunde spielen acht Mannschaften um zwei Aufstiegsplätze zur Bezirksliga. In der Abstiegsrunde kämpfen zehn Teams um den Klassenerhalt. Die letzten sechs müssen absteigen. Sollten mehr als zwei Mannschaften aus dem Fußballkreis Jade-Weser-Hunte aus der Bezirksliga absteigen, kann sich die Anzahl der Absteiger aus der Kreisliga noch erhöhen. Da die Ergebnisse aus den Partien gegeneinander aus der Qualifaktionsrunde nicht mitgenommen werden, fangen alle Teams in den beiden Endrunden wieder bei Null an.

SVE Wiefelstede

Die Wiefelsteder schafften den Einzug in die Aufstiegsrunde recht souverän. Vor der Winterpause lag die Mannschaft von SVE-Trainer Mario Anderer mit 29 Punkten auf Rang drei. Nach der Winterpause holte Wiefelstede noch einen Sieg beim FC Nordenham (4:2) und ein Unentschieden gegen TuS Obenstrohe II (1:1). Bei TuS Eversten verlor der SVE 1:2, das bedeutungslose Spiel gegen Frisia Wilhelmshaven II wurde nicht mehr ausgetragen. Dabei bestätigten diese drei Partien nach der Winterpause das Fazit von Anderer während der Wintervorbereitung. „Wir haben noch zu starke Leistungsschwankungen“, meinte Anderer damals. Jetzt kann sein Team ohne Ergebnisdruck in die letzten sieben Spiele gehen. „Natürlich wollen, wir möglichst viele Spiele gewinnen. Platz eins oder zwei ist trotzdem kein Muss“, meint der SVE-Coach.

TV Metjendorf

Der TV Metjendorf lag vor der Winterpause mit 20 Punkten auf Platz acht. In den letzten vier Partien ließ die Mannschaft des Trainerduos Cassian Klammer und Kai Schröder aber nichts mehr anbrennen. Gegen Eintracht Oldenburg (3:2), Bad Zwischenahn (2:1) und 1. FC Nordenham (4:0) gewann der TVM. In der Endabrechnung belegte Metjendorf so mit 30 Punkten Rang sieben. In der Aufstiegsrunde zählen die Metjendorfer mit Sicherheit nicht zum Kreis der Favoriten. Sie haben aber auch nicht den Druck, aufsteigen zu müssen und können deshalb ganz entspannt die letzten sieben Spiele angehen. Und dass die Metjendorfer den Aufstiegskandidaten ein Bein stellen können, haben sie mit 3:2 bei Eintracht Oldenburg ja schon bewiesen.

FC Rastede II

Gleich im ersten Spiel nach der Winterpause platzten für den FC Rastede II die Träume von der Aufstiegsrunde. In der Partie hätten die Löwen TuS Eversten unbedingt schlagen müssen, verloren aber 1:4. Dass danach selbst drei Siege nicht für die Teilnahme an der Abstiegsrunde reichen würden, wusste auch FCR-II Trainer Sascha Gollenstede. „Wir müssen jetzt in den letzten drei Spielen unsere Form und unsere Einstellung für die Abstiegsrunde finden“, sagte der Coach nach deutlichen und verdienten Niederlagen. So recht klappte aber auch das bisher nicht. Die Löwen gewannen zwar gegen die SG Elmendorf/Gristede (2:1). Danach verloren sie aber bei RW Sande (0:1) und spielten gegen TuS Büppel 3:3. Auf Gollenstede wartet also noch einige Arbeit, wenn er sich mit dem Klassenerhalt von den Rastedern verabschieden will.

Die SG

Auch für die SG Elmendorf/Gristede war nach dem ersten Punktspiel im Jahr 2022 gegen TuS Jaderberg (0:5) das Erreichen der Aufstiegsrunde praktisch außer Reichweite. Nur im letzten Spiel gegen RW Sande (3:0) konnte die SG punkten, gegen Eversten (0:3) und im Derby bei Rastede setzte es Niederlagen. Trotzdem hält SG-Trainer Steffen Wilkens am Klassenerhalt als Saisonziel fest. „Selbst wenn wir in die Abstiegsrunde müssen, haben wir drei Ziele. Wir wollen das Bestmögliche rausholen, wir wollen guten Fußball spielen und wir wollen Spaß am Fußball haben“, gibt er seiner Mannschaft im Abstiegskampf vor. In der Winterpause hat der SG-Coach aber auch speziell an der Fitness und Kraft der Spieler gearbeitet. Wilkens weiß nämlich genau, dass in den Partien in der Abstiegsrunde nicht der Spielwitz den Ausschlag geben wird, sondern Zweikampfhärte und -stärke sowie die Laufbereitschaft.

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