Apen - „Wir werden uns nächsten Dienstag, 6. Juli, ab 17 Uhr im Aper Bau- und Planungsausschuss mit dem alten Bebauungsplan, der auch für die Stettiner Straße in Augustfehn gilt, beschäftigen“, sagt Apens Bauamtsleiter Peter Rosendahl. Das habe mit dem Aper Dichtungskonzept zu tun, das regele, wo in der Gemeinde Verdichtung durch Bebauung möglich sei und wo nicht. Für den Bereich Stettiner Straße, wo der alte Bebauungsplan von 1974 bislang eine dreieinhalbgeschossige Bebauung ermöglichte, solle nun eine eingeschossige erfolgen. Das hieße Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und kleine Reihenhäuser könnten dort entstehen. Über diesen Vorschlag habe die Politik zu entscheiden.
Auslöser
Rosendahl verwies darauf, dass die Firma Fepa, die am Stettiner Weg Mehrfamilienhäuser bauen wolle, nicht der Auslöser für das Dichtekonzept gewesen sei, da sie stets sehr kooperativ sei. Vermehrt habe die Gemeinde jedoch in den vergangenen Jahren festgestellt, dass die Baumöglichkeiten alter Bebauungspläne in Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen vollständig genutzt werden sollten, was – wie 2018 am Beispiel Augustfehner Tannenweg – zu massiven Protesten der Anwohner führte. Deshalb sei das Dichtekonzept entwickelt worden.
Gespräche
Baurechtlich könne die Firma Fepa an der Stettiner Straße drei Mehrfamilienhäuser mit jeweils zwei Geschossen plus Dach bauen, so Peter Rosendahl. Diese Möglichkeit hätte auch ein anderer Investor, falls Fepa das Grundstück verkaufen würde. Fepas Bauvoranfrage sei – bevor das Dichtekonzept griff – positiv beschieden worden. Die Problematik sei immer, einen Mittelweg zwischen Wirtschaftlichkeit und nachbarschaftlicher Verträglichkeit zu finden. Positiv sei, dass Investor und Anlieger im Gespräch seien.
