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Ammerland-Check Digital lernen mit 45 neuen iPads

Apen - Das Thema Digitalisierung hat – gerade in Corona- Zeiten – für viele eine noch größere Bedeutung bekommen. Das wurde auch beim Ammerland-Check deutlich, als so mancher Leser mehr neue Kommunikationstechniken auch an den Schulen in der Gemeinde Apen forderte.

Stark investiert

„Wir haben zum Glück in allen Schulen die Voraussetzungen dafür getroffen, schnelle, gute Internetstärken in die entsprechenden Fach- und Klassenräume zu bekommen“, so Apens Bürgermeister Matthias Huber. Die neuen abgehängten Decken in vielen Fach und Klassenräumen ermöglichten es, schnell Kabel zu verlegen. Sonst wäre das nur mit erheblichem baulichen Aufwand möglich gewesen. Das größte Problem in den Schulen seien die langen Wege.

W-Lan (mit dem man sich per Funkverbindung ins Internet einwählen kann) sei inzwischen in allen Aper Schulen vorhanden. Darüber könnten die Lehrer, so Huber weiter, vorhandene Geräte wie z.B. Beamer, Laptop und Dokumentenkamera, die zur Klassenraumausstattung gehörten, größtenteils steuern.

Mehr digitale Technik

Die Aper Schulen sollen noch weiter mit digitaler Technik ausgestattet werden. Über dieses Thema wurde auch während der jüngsten Sitzung des Aper Schulausschusses gesprochen. Wie Doris Siefert vom Aper Schulamt im Ausschuss ausführte, wolle die Gemeinde Gelder aus dem „Digitalpakt Schulen“ erhalten. Dafür müsse jedoch ein Medienentwicklungsplan für die Aper Schulen eingereicht werden, der aus den Medienentwicklungsplänen der einzelnen Aper Schulen zusammengestellt werde. Grundlage dafür sei ein digitaler Musterklassenraum, den die Grundschulen und die IGS/OBS erarbeitet hatten. So wurde ermittelt, was jede Schule an neuen Medien benötige und wie diese künftig im Unterricht eingesetzt werden sollten.

Profitieren werde die Gemeinde, so Doris Siefert weiter, auch vom „Sofortaus­stattungsprogramm des Bundes und der Länder für digital gestützten Unterricht“. Über dieses Programm könne die Gemeinde iPads für Schülerinnen und Schüler anschaffen, die selbst kein eigenes Laptop oder kein eigenes Tablet hätten. Ein Smartphone könne nicht verwendet werden. Die Gemeinde habe die volle Fördersumme über 36 860 Euro beantragt und diese sei auch bewilligt worden. Gemeinsam mit den Schulen habe man sich für iPads entschieden, 45 dieser Geräte mit Zubehör stünden nun zur Verfügung.

Restarbeiten für eine zukunftsorientierte Infrastruktur seien, so Doris Siefert, noch in der Janosch-Grundschule Augustfehn zu erledigen. Diese Arbeiten sollen in den Herbstferien erledigt werden.

Neue Stelle

Weil das Thema Digitalisierung gerade auch für die Aper Schulen einen hohen Stellenwert habe, so Bürgermeister Huber, habe die Gemeinde eine neue Stelle geschaffen. Zum 1. August dieses Jahres wurde Arwed Ennen eingestellt, der jetzt als Systembetreuer, Systemadministrator und EDV-Experte für die Aper Schulen arbeite.

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede
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