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Aper Sollen Füreinander Da Sein Bürgermeister schwört Gemeinde ein

Apen - Wenn Apens Bürgermeister Matthias Huber in diesen Tagen über „seine“ Gemeinde spricht, so wird eines schnell klar: Dass die Aper zusammenhalten, dass sie sich helfen, unterstützen, für einander da sind, das macht ihn stolz. „Es ist so wichtig, jetzt aufeinander zu achten und in Kontakt zu bleiben“, betont er im Gespräch mit der NWZ.

In einer Video-Botschaft via Facebook hat sich der Verwaltungschef mit einer entsprechenden Botschaft an die Aper gewandt, in einem Info-Brief noch einmal an alle ehrenamtlichen Helfer appelliert – und nicht nur er. „Das Wichtigste ist, dass Sie sich um Ihre Gesundheit und die Ihres Umfeldes kümmern. Eigenschutz gilt vor allem anderen“, schrieb in dem Brief die 1. Gemeinderätin Helma Schubert.

Lob für Engagement

Gleichzeitig bittet Huber darum, in diesen Zeiten besonders auf die Mitmenschen zu achten – insbesondere auf diejenigen, die vereinsamen könnten oder die von großen Existenzängsten geplagt werden. „Die Gesellschaft ist jetzt in der Pflicht, für die Schwächsten mitzudenken“, betonte er.

Lobende Worte finden die Verantwortlichen für Aktionen wie den Einkaufsdienst in Hengstforde oder auch die in Augustfehn gegründete Facebook-Gruppe „Aper Corona-Hilfe“ und das Engagement der Kirchengemeinden bei Facebook. Die Ortsbürgervereine unterstützten an vielen Orten ebenfalls diese Aktionen. Sollte dennoch Bedarf von Unterstützung bestehen, so Huber, solle niemand zögern und ihn umgehend kontaktieren.

Gebeutelte Wirtschaft stärken

Und noch ein Thema treibt den Verwaltungschef um: Die heimische Wirtschaft. So halte die Gemeinde über das Business-Netzwerk Apen Kontakt zu den örtlichen Betrieben und Unternehmen. Es werde über die Förderprogramme von Bund und Land informiert und Kontakte vermittelt, damit die Krise bewältigt werden könne. Besonders wichtig ist Matthias Huber in diesem Zusammenhang, dass auch die Aper ihre heimische Wirtschaft nicht vergessen und weiterhin die örtlichen Unternehmen für Aufträge, Dienstleistungen und Einkäufe nutzen, soweit es rechtlich zulässig ist. „Denn hier geht es schlichtweg um den Erhalt unseres Mittelstandes“, bittet der Bürgermeister mit Nachdruck.

Vandalismus melden

Schlussendlich bittet Matthias Huber im Namen der Gemeinde aber auch darum, in noch einem anderen Punkt wachsam zu sein: beim Blick auf öffentliche Einrichtungen. Falschnutzungen oder Vandalismus, den es bis dato nicht gegeben habe, möchte man vorbeugen. Menschenansammlungen oder auch Vandalismus sollten der Verwaltung gemeldet werden.

Anuschka Kramer
Anuschka Kramer Team Nord
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