Apen - Es war wie für viele andere Vereine ein besonderes Jahr für die Aper Landfrauen: Etliche Veranstaltungen, darunter Radtouren, Tagesfahrten und Vorträge standen 2020 auf dem Terminkalender. Doch seit März ging wegen der Corona-Pandemie nichts mehr. Alles musste abgesagt werden. Selbst die traditionelle Weihnachtsfeier konnte nicht stattfinden.
Bei Veranstaltungen lernen
Für die Landfrauen – 140 Mitglieder gehören zum Verein – sei es wichtig, gut vernetzt zu sein. „Es geht hier nicht nur um Kaffeetrinken“, sagt Antje Ehlers aus dem Vorstand der Aper Landfrauen. In normalen Zeiten gäbe es neben den geselligen Veranstaltungen einen breitgefächerten Wissensaustausch. Von Oktober bis April lade man einmal monatlich einen Dozenten zu einem Fachvortrag ein. So hätten unter anderem schon Veranstaltungen zu den Themen Klimawandel, Sturmfluten oder Ernährung stattgefunden. Man würde vieles bei solchen Veranstaltungen erfahren, das den eigenen Horizont erweitere.
Auch im nächsten Jahr wolle man eigentlich diverses anbieten. Weil man jedoch nicht wisse, wie sich die Corona-Pandemie und die Infiziertenzahlen entwickelten und ob der Lockdown auch über den 10. Januar hinaus andauere, stehe die Planung für 2021 auf sehr wackligen Beinen, so Antje Ehlers.
Besonderes Geschenk
Die Landfrauen wollen jedoch trotz der Pandemie nicht das Handtuch werfen. Diese Einstellung soll auch mit dem Weihnachtsgeschenk verdeutlich werden. Jede der 140 Frauen aus dem Ortsverband erhält ein Handtuch, das mit dem Bienen-Logo und dem Schriftzug des Vereins bestickt ist. Man wolle – so bald es möglich sei – wieder aktiv sein, erklärt Agnes Peter, eine von zahlreichen Vertrauensfrauen des Vereins, die Ansprechpartner für die Mitglieder aus der jeweiligen Bauerschaft sind.
