Apen - Zu den Thementeams, die der SPD-Gemeindeverband Apen anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl eingerichtet hat, gehört auch eines zum Thema Bauen und Planen. In diesem Parteigremium arbeiten die SPD-Gemeinderatsmitglieder Torsten Huber, Anja Ehlers, Harald Schmidt, Johann Hasselhorst und Björn Meyer sowie als SPD-Ratskandidat Christian Gerdes mit.
Dichtekonzept
Bei der jüngsten Zusammenkunft ging es unter anderem um das neue städtebauliche Aper Dichtekonzept, das vor allem für Grundstücksbesitzer, Vermittler von Bauland und Investoren gedacht ist. Das Konzept weist aus, wo in der Gemeinde nach dem Verkauf von Grundstücken oder Abriss von Gebäuden was an Neubauten wieder entstehen kann. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass der „Wildwuchs“ durch Wohnblöcke in gewachsenen Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen eingedämmt werden müsse. Keine „ortsübliche Bebauung“ gäbe es nach Ansicht der SPD-Kommunalpolitiker am Augustfehner Tannenweg, wo ein Investor mehrere Mehrfamilienhäuser errichtete. Baurechtlich sei das aber zu dem Zeitpunkt möglich gewesen, der gültige Bebauungsplan ließ das damals zu. In Gesprächen zwischen Gemeinde und Investor konnten die Pläne dahingehend geändert werden, dass die Gebäude nicht so groß wurden wie zunächst geplant. Da der Bau von Wohnblocks in gewachsenen Siedlungen kein Einzelfall sei, habe die aus SPD und CDU bestehende Mehrheitsgruppe im Aper Rat „Ortsübliche Bebauung“ beantragt. Nun gäbe es das sogenannte Dichtekonzept mit klaren Regeln.
Bezahlbarer Wohnraum
Ein Aspekt der Diskussion war auch „Bezahlbarer Wohnraum“. Investoren müssten künftig dabei in die Pflicht genommen werden. Gesprochen wurde auch über die Ortszentren. Neue Nutzungskonzepte seien notwendig, um die Ortskerne zu beleben. Ein Beispiel dafür sei in Apen der Dorfladen des Ortsbürgervereins.
Behutsam wachsen
Apen und Augustfehn müssten auf gesunde Weise wachsen, Baumöglichkeiten sollten in den Hauptorten immer vorgehalten werden, doch überlasten dürfen man die Aper Infrastruktur auch nicht. Wichtig sei es auch, Baumöglichkeiten für Kinder und Enkel im Außenbereich zu schaffen. Erweitern sollte man zeitgerecht zudem die Gewerbegebiete in Augustfehn II und in Apen (Wiekesch).
Immer noch nicht ausreichend sei die Versorgung mit Breitbandinternet. Glasfaser bis zur letzten Milchkanne sollte der Anspruch von Kreis und Gemeinde sein. Wer Fragen und Anregungen zu diesen oder anderen Themen hat, kann sich per Mail unter „spd.apen@gmail.com“ und telefonisch unter 01 76/24 44 66 53 (Björn Meyer) oder 01 71/67 50 853 (Torsten Huber) melden.
