Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Planung für ApenAir2022 läuft Punkrock soll endlich wieder im Konfettiregen dröhnen

Im Konfettiregen stehen und Punkrock hören: Davon träumen viele Musikfans und hoffen, dass 2022 das Festival ApenAir wieder stattfinden kann.

Im Konfettiregen stehen und Punkrock hören: Davon träumen viele Musikfans und hoffen, dass 2022 das Festival ApenAir wieder stattfinden kann.

Veranstalter

Apen - „Irgendwann muss es ja trotz Corona doch wieder mehr Normalität geben und wir setzen darauf, dass die Regeln bis zum Frühjahr gelockert werden und ApenAir endlich wieder stattfindet“, sagt Antje Heydegger, die zusammen mit Stephan Bruns und Jörg Plöhn das Festival organisiert.

„Wir stecken mitten in den Planungen und das ganze Team, zu dem neben unserem Organisatoren-Trio über 70 Helferinnen und Helfer gehören, brennt darauf, endlich wieder ApenAir veranstalten zu können.“

Neues Areal

Drei Jahre ist es bereits her, dass Apen zum letzten Mal zur Hochburg der Punkrockfans wurde. Damals fand das Festival noch auf dem Aper Festungsgelände statt. Wegen der nahen Bebauung durch das neue Baugebiet Hornskamp sei es jedoch, so die Organisatoren, zunehmend schwieriger geworden, ApenAir dort zu veranstalten. Die Organisatoren suchten nach Alternativen und wurden am Lonnenweg – 400 bis 500 Meter vom alten Standort entfernt – fündig. 2020 sollte dann, um das Neue vorzubereiten, pausiert werden. Doch coronabedingt wären ohnehin keine Großveranstaltungen möglich gewesen. Das war im vergangenen Jahr nicht anders. „Trotz Omikron sind wir optimistisch, dass es dieses Jahr klappt und wir wie am Festungsgelände 2000 bis 2500 Gäste empfangen können. Wenn Großveranstaltungen wieder möglich sind, können es dann in den nächsten Jahren auch mehr Besucher werden.

Anfang Mai werden wir dann die endgültige Entscheidung fällen, ob ApenAir 2022 stattfindet“, so Antje Heydegger. Toll sei es, dass die Bands alle zur Stange hielten und alle Gruppen, die 2021 auftreten sollten, sich den Aper Termin am 28. Mai 2022 freigehalten hätten.

15 Bands treten auf

15 Bands aus ganz Deutschland wollen am letzten Sonnabend im Wonnemonat auf zwei Bühnen Punkrock für jeden präsentieren. Headliner ist diesmal die Flensburger Band „Turbostaat“. Mit dabei sind ferner „Alarmsignal“, „Radio Havanna“, „100 Kilo Herz“, „Drei Meter Feldweg“, „LAK“, „Graupause“, „Fahnenflucht“, „Popperklopper“, „Band ohne Anspruch“ und „Swallow’s Rose“. Auch regionale Gruppen treten auf: Aus Emden kommen „Die Fliesenleger“ und „Rawkinson“, aus Westerstede „Das Bildungsbürgertum“. Ein exklusives Comeback will auf dem Festival die Augustfehner Gruppe „Helga und die Granaten“ feiern.

Karten kann man über die Internetseite www.apenair.de bestellen. Kinder bis zwölf Jahren in Begleitung eines voll zahlenden Erwachsenen und Punkrockfans ab 60 Jahren haben freien Eintritt.

Karten aus dem Jahr 2021 behalten ihre Gültigkeit, das gilt auch für die neu gekauften für 2022, sofern das Festival abgesagt werden muss.

Shuttle-Service

Für Besucher aus Oldenburg, Aurich, Wilhelmshaven, Leer und Emden wird wieder ein Bus-Shuttle-Service angeboten, Fans aus dem Dorf sollten möglichst mit dem Rad oder zu Fuß kommen. Näheres erfahren Interessierte im Internet unter www.apenair.de, Stichwort Anreise. Die Premiere am Lonnenweg, der am Ortsrand von Apen Richtung Godensholt liegt, ist für das ganze ApenAir-Team etwas Besonderes. Das Gelände im Außenbereich sei eine Herausforderung, der man sich gerne stelle, hatte es schon 2021 geheißen. Während am alten Standort am Festungsgelände die Infrastruktur in großen Teilen vorhanden gewesen sei, müsse das Areal am Lonnenweg erst festivalgerecht hergerichtet werden. Der Aufbau sei aufwendiger als am Festungsgelände. Aber man freue sich riesig über den Standort und hatte ja vieles für 2021 schon durchgeplant.

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens
Mit der Legalisierung von Cannabis für Erwachsene wird auch Jugendlichen suggeriert, dass Kiffen in Ordnung ist.

DROGENKONSUM BEI JUGENDLICHEN Die Reifung von Hirn und Emotionen bleibt beim Kiffen auf der Strecke

Anja Biewald
Oldenburg
Die Baskets Oldenburg um Alen Pjanic (links) können in der Tabelle klettern. Vechta und Wes Iwundu fehlen noch ein Sieg im Playoff-Rennen.

ZWEI SPIELTAGE VOR ENDE DER HAUPTRUNDE Das ist für Baskets Oldenburg und Rasta Vechta noch drin

Niklas Benter
Oldenburg
Der Herr der Zahlen bei Kickers Emden: Steuerberater und Vorsitzender Hendrik Poppinga.

WEGWEISENDE VERSAMMLUNG Wichtiges Zukunfts-Votum bei Kickers Emden – Mitglieder kommen Ende Mai zusammen

Lars Möller
Emden