Augustfehn Ii - Augustfehn II ist seit Monaten eine Großbaustelle: Die Gemeinde lässt – stark unterstützt mit Geldern aus dem Programm Dorfentwicklung – Teilstücke der Straßen Neue Siedlung und Am Kanal ausbauen, um die verkehrliche Anbindung ans Familienzentrum zu verbessern. Außerdem wurde die stark sanierungsbedürftige Ripken-Brücke über den Augustfehn-Kanal abgerissen; sie wird durch einen Neubau mit fehntypischen Aufbauten ersetzt und erhält – nach dem Vorbild der Vellage-Brücke in Augustfehn II – auch einen Anliegertreffpunkt. Obendrein wird auch die Bushaltestelle an der Stahlwerkstraße nahe der Brücke neu hergerichtet, deshalb kann ab sofort bis voraussichtlich 22. März ein Teilstück der Stahlwerkstraße nur halbseitig befahren werden. Der Verkehr wird durch eine mobile Bau-Ampel geregelt.

Diese umfangreichen Baumaßnahmen führen im Dorf zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen, befindet sich an der Straße Neue Siedlung auch das Familienzentrum mit einem Kindergarten, einer Krippe, Angeboten für Familien und Dorftreff. Nur über die Umleitung über die Straßen Alte Straße, Neue Straße und Neue Siedlung (und umgekehrt) kommt man derzeit zu der Einrichtung oder über den ausgebauten Fußweg vom Parkplatz beim Sportplatz raus. Angesichts der vielen Verkehre und der schlechten Witterung sind die Bermen an der Umleitungsstrecke stark ramponiert.

Über den Stand der Bauarbeiten und andere Themen, die die Dorfbevölkerung bewegen, wird nun in einer öffentlichen Gesprächsrunde diskutiert. Diese findet mit Bürgermeister Matthias Huber diesen Donnerstag, 29. Februar, von 18 bis 19 Uhr beim ehemaligen Schützenhaus, Am Kanal 150, in Augustfehn II statt. Apropos Schützenhaus: Auch um die Nachnutzung dieses Gebäudes geht es an diesem Abend im Rahmen der Reihe „Bürgermeister im Ort – vor Ort“, denn der örtliche Schützenverein benötigt das Haus nicht mehr, weil er sich aufgelöst hat. Auch über die weitere Entwicklung des Dorfes soll gesprochen werden.

Natürlich können die Gäste auch Fragen zu anderen Themen stellen. Anmeldungen sind nicht notwendig.

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede