Aperberg - Fuß- und Radfahrerbrücke und führt am Ortsrand von Apen über die Große Süderbäke: die Heeren-Wehren-Brücke. Der Zahn der Zeit hatte an dem Bauwerk genagt – deshalb musste es saniert werden. Das haben Mitarbeiter des gemeindeeigenen Betriebshofes (Bauhof und Gebäudedienst) in den vergangenen Wochen erledigt. Jetzt ist die Brücke, die wegen der Arbeiten gesperrt war, wieder freigegeben.
Notwendige Arbeiten
Bereits seit längerem sollte die Heeren-Wehren-Brücke in Aperberg wieder hergerichtet werden. Ein Gutachter hatte bei einer Überprüfung im vergangenen Sommer festgestellt, dass die notwendigen Arbeiten jedoch umfangreicher seien als erwartet. So wurden die bisherigen Stegbohlen aus Holz gegen solche aus Recyclingkunststoff ersetzt. Der Handlauf wurde wieder in eine Flucht gebracht und mit einer neuen Abdeckung versehen. Auf der Seite „Am Kirchweg“ wurde die Brücke angehoben und die Höhe ausgeglichen.
Nun fehlt noch der Anstrich des Geländers. Wie es von Seiten der Gemeinde Apen heißt, soll dieser erst im September dieses Jahres erfolgen. In den kommenden Monaten müssen die Mitarbeiter des Betriebshofes noch bei diversen Großprojekten helfen, so dass der Anstrich der sanierten Brücke noch eine Weile warten muss.
25.000 Euro Kosten
Rund 25.000 Euro wird das gesamte Projekt an Steuergeldern kosten. Dass man mit diesem Budget auskäme, so Apens Bauamtsleiter Peter Rosendahl, sei den hervorragenden Eigenleistungen der Mitarbeiter des Betriebshofes zu verdanken. Die idyllisch gelegene Brücke und ihre Umgebung an der Großen Süderbäke gehört auch zu den Lieblingsplätzen der Aper Bevölkerung. Deshalb steht hier eine besondere Bank, die der Oldenburger Künstler Jörg Ridderbusch mit seiner Lebensgefährtin Ilona Schumacher im Zuge des Projekts „Aper Lieblingsorte“ schuf. Diverse stilisierte Fische zieren das verzinkte Möbelstück mit seiner Sitzfläche aus Lärchenholz, außerdem Luftblasen, die aus Metallringen bestehen. Der Abschluss der Rückenlehne ist Wellen nachempfunden. An kräuselnde Wellen, die durch leichten Wind auf Wasserflächen entstehen, sollen zudem die vier Beine der „Fischbank“ erinnern.
