Ammerland - In der Summe gibt es nur leichte Bewegung auf dem Arbeitsmarkt im Ammerland. Wie die zuständige Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven mitteilt, lag die Arbeitslosenquote im Landkreis im letzten Monat des Jahres 2023 bei 4,6 Prozent. Im Vormonat waren es 4,5 Prozent, im Dezember des Vorjahres wurde eine Quote von 4,4 Prozent mitgeteilt. In absoluten Zahlen waren 3193 Personen arbeitslos gemeldet, 88 mehr als im November. Im Vergleich zum Vorjahresmonat und mit Blick auf die Personengruppen entwickelte sich die Arbeitslosigkeit laut Arbeitsagentur recht unterschiedlich. Die Spanne der Veränderungen reicht im Dezember von minus sechs Prozent bei den 15- bis unter 25-Jährigen bis plus elf Prozent bei Männern. Stark angestiegen ist zudem die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 35 Prozent.

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Schaut man auf die sogenannte Unterbeschäftigung – also einschließlich derjenigen, die in verschiedenen Maßnahmen untergebracht sind und deshalb nicht als arbeitslos gelten – kommt man im Ammerland auf 4018 Personen. Das sind 115 mehr als im Vormonat und sechs (0,1 Prozent) weniger als ein Jahr zuvor. Die Unterbeschäftigungsquote lag damit bei 5,8 Prozent, im Dezember 2022 betrug sie 5,9 Prozent.

Im Dezember waren 1320 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber November ist das ein Rückgang von 129 oder neun Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 128 Stellen weniger (minus neun Prozent). Arbeitgeber meldeten im Dezember 191 neue Arbeitsstellen, das waren zwei (oder eins Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn sind 2648 Stellen eingegangen, das ist eine Abnahme gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 470 oder 15 Prozent. Zudem wurden im Dezember 327 Arbeitsstellen abgemeldet, 125 oder 62 Prozent mehr als im Vorjahr. Von Januar bis Dezember gab es insgesamt 2778 Stellenabgänge, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 269 oder neun Prozent.

Patrick Buck
Patrick Buck Redaktion Oldenburg (Stv. Leitung)