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Umweltschutz In Apen An der Stahlwerkstraße piept es

Augustfehn - Die Gruppe Apen des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) wirbt in geballter Form für naturgemäße Gärten: An der Augustfehner Stahlwerkstraße, wo sich der Nabu-Garten befindet, haben engagierte Mitglieder eine vier Meter lange und zwei Meter hohe Nistkastenwand montiert. Dort hängen die unterschiedlichsten Nistkästen und -hilfen für Blau- und Kohlmeisen, den Baumläufer, Stare, Spatzen, Rotkehlchen und Kleiber und für Fledermäuse. Futterhilfen für Meisenknödel und Vogelfutter gibt es obendrein.

Jeder kann etwas tun

„Wir möchten mit dieser Nistkastenwand darauf hinweisen, dass jeder etwas für unsere heimische Vogelwelt und für Fledermäuse tun kann“, sagt Yvette Kühl, Vorsitzende der Nabu-Gruppe Apen. Behausungen für Vögel und Fledermäuse, die für unterschiedliche Arten stets unterschiedlich seien, sowie vielfältige und ungespritzte Gärten seien ein wichtiger Beitrag zum Natur- und Umweltschutz. Die Kästen und Futterhilfen können über den Aper Nabu auch bezogen werden ( t   0 44 89/40 48 303).

„Wir hatten früher schon eine kleinere Nistkästenwand, die war aber windschief und in die Jahre gekommen,“ berichtet Volkmar Epkes, der Ansprechpartner für den Nabu-Schulgarten ist. Deshalb hätten die Nabu-Mitglieder Gerd Hollwege und Josef Seidl eine neue Wand gebaut.

Großes Engagement

An vier Wochenenden war das Duo im Einsatz, hat gesägt, genagelt und geschraubt. Dann entfernten Yvette Kühl und Uwe Bruns die alte, wesentlich kleinere Wand und die neue wurde im Nabu-Garten direkt an der Augustfehner Stahlwerkstraße aufgestellt.

Nach Angaben von Volkmar Epkes hatte der Nabu neben denen an der alten Nistkastenwand noch diverse andere Vogelhäuser in seinem alten Bauwagen aufbewahrt. Dieser Bauwagen soll nun zu einem Schauwagen umgebaut werden. Die Nistkästen wurden an der neuen Holzwand montiert und übriges Material, das im Bauwagen gelagert wurde, wanderte in einen Container. Diesen teilt sich der Nabu mit der benachbarten Integrierten Gesamtschule.

Kästen werden schon genutzt

Eigentlich sollte die Holzwand an der Stahlwerkstraße vor allem auf die Nist- und Futterhilfen des Nabu hinweisen: Doch längst ist die heimische Vogelwelt auf die Behausungen aufmerksam geworden. Und so werden einige Kästen nicht nur als Schlafplätze genutzt, sondern auch Vogelnachwuchs kam hier bereits zur Welt und wurde aufgezogen.

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede
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