Apen - Die Schülerzahlen in der Gemeinde Apen steigen. Wurden im vergangenen Schuljahr noch 983 Mädchen und Jungen gezählt, die die Bildungseinrichtungen in der Gemeinde besuchen, so sind es im laufenden Schuljahr 1086 Tendenz steigend.
Nur Statistik
Wissenswertes über die Entwicklung der Schülerzahlen stellte Doris Siefert vom Aper Schulamt in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses vor. Dabei verwies sie darauf, dass Grundlage der Berechnungen nur die Geburtenstatistik der Gemeinde sei, Zuzüge, Umzüge innerhalb des Gemeindegebiets, flexible Einschulungen könnten dabei noch nicht berücksichtigt werden.
Im laufenden Schuljahr an der Augustfehner Janosch-Grundschule seien die Jahrgänge 3 und vier noch zweizügig (46 bzw. 44 Schüler, doch in den Jahrgängen 1 und 2 (55 bzw. 54 Schüler) gäbe es bereits drei Parallelklassen. Das werde – nach der Aper Geburtenstatistik – auch in den nächsten Schuljahren so sein. Da weitere Kinder insbesondere durch den Zuzug ins neue Wohngebiet Augustfehn-Hengstforde dazu kommen könnten, ginge man nicht davon aus, dass die Klassenzahl sich ab 2025 verringere, auch wenn das aufgrund der Geburtenstatistik derzeit so prognostiziert werden könnte. Derzeit besuchten 191 Kinder die Janosch-Grundschule.
Mehr Schüler
Mit leicht steigenden Schülerzahlen rechne man an der Aper Grundschule, wo derzeit 176 Mädchen und Jungen unterrichtet werden. Zwei oder drei Parallelklassen kämen im ersten Jahrgang bis 2027/2028 dazu, so dass die Anzahl der Klassen zwischen acht und elf schwanke.
Relativ konstante Schülerzahlen prägten die Grundschule Nordloh (derzeit 71 Schüler). Dort würde bis zum Schuljahr 2027/2028 jeweils ein neuer Jahrgang eingeschult, Ausnahme bilde das Schuljahr 2024/2025 mit zwei 1 bis 2 Jahrgängen (26 Kinder).
Viele Auswärtige
Das Augustfehner Schulzentrum mit Oberschule und Integrierter Gesamtschule besuchen derzeit 562 Kinder und Jugendlichen in den Jahrgängen fünf bis zehn. Wie Doris Siefert ferner berichtete, käme ein hoher Anteil auch aus Nachbargemeinden, insbesondere aus Westerstede, aber auch aus dem Ostfriesischen. In den vier Klassen des 5. Jahrgangs stammen von 104 Schülern 59 aus der Gemeinde, in den vier Klassen des 6. Jahrgangs seien es 66 von 107, in den vier Klassen des 7. Jahrgangs 65 von 108 und in den vier Klassen des 8. Jahrgangs 55 von 89. 126 Jugendliche besuchten die fünf Klassen des 9. Jahrgangs, davon 77 aus der Gemeinde Apen. In den drei Klassen des 10. Jahrgangs stammten 61 junge Leute aus der Gemeinde.
Die IGS Augustfehn sei die einzige ihrer Art im Ammerland und es sei – wie die Schülerzahlen bewiesen – eine richtige Entscheidung gewesen, diese besondere Schulform in der Gemeinde Apen einzurichten. Ab Sommer diesen Jahres gäbe es an der Augustfehner Schulstraße nur noch die IGS, der letzte Jahrgang der auslaufenden Oberschule – die 10. Klasse – würde dann die Einrichtung verlassen.
