Rastede - Die Basketballer des VfL Rastede setzen ihre beeindruckende Saison in der Oberliga fort. Das 61:55 (29:23) bei Bremen 1860 war der fünfte Sieg im sechsten Spiel. Damit bleiben die Ammerländer Tabellenführer SC Rasta Vechta II auf den Fersen.
Erneut waren die Minimalisten der Liga – mit einer Korbbilanz von +2 gab es erst eine Rasteder Niederlage – erfolgreich. Die Ammerländer konnten zum wiederholten Mal auf ihre gute Defense setzen. So gelangen den Gastgebern nur im Schlussviertel mehr als 13 Punkte. „Am Ende war es ein souveräner Start-Ziel-Sieg“, sagte VfL-Trainer Lars Fischer, der in Bremen von Hendrik Hespe vertreten wurde.
Da aber auch in der VfL-Offensive nicht alles rund lief, blieb die Vorentscheidung lange aus. Mit 29:23 für die Gäste wurden die Seiten gewechselt. Nach dem dritten Viertel sahen die Rasteder, die nur sechs Punkte zwischen Minute 20 und 30 zuließen, beim 46:29 wie der klare Sieger aus. „In der Offensive ist es bei uns weiterhin schwierig“, gibt Fischer zu. Weiterhin habe seine Mannschaft mit wechselnden Besetzungen und schwankender Trainingsbeteiligung zu kämpfen. „Wir haben teilweise Jungs im Kader, die noch nie in einem Pflichtspiel zusammengespielt haben. Und das nach sechs Partien“, sagt Fischer. Er ist aber zuversichtlich, dass sein Team den Offensiv-Rhythmus noch im Laufe der Saison finden werde.
Im Schlussviertel gingen die Bremer nun aber mehr Risiko und wurden fast belohnt. Mit 26 erzielten Punkten kam Bremen 1860 noch auf 61:55 heran.
Weiter geht es für den VfL an diesem Sonntag um 15 Uhr mit einem Heimspiel. Gegner in der Sporthalle der Grundschule Kleibrok ist dann das noch punktlose Schlusslicht, das Basketballteam Lesum Vegesack. „Das ist ein schwieriges Spiel. Eigentlich erwarten alle einen Sieg. Wir wissen aber auch, dass der Gegner ein paar richtig erfahrene Spieler dabei hat“, sagt Fischer.
