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Erneuerbare Energie in der Gemeinde Apen Ausschuss berät über Ausbau der Windenergie

Windenergieanlagen (Symbolbild): Auch in der Gemeinde Apen werden sich künftig mehr als die vier in Augustfehn II und III drehen. Doch wo sollen weitere gebaut werden?

Windenergieanlagen (Symbolbild): Auch in der Gemeinde Apen werden sich künftig mehr als die vier in Augustfehn II und III drehen. Doch wo sollen weitere gebaut werden?

dpa

Apen - Der „Ausbau der Windenergie“ in der Gemeinde Apen steht am Dienstag, 15. November, erneut im Mittelpunkt öffentlichen Interesses. Nachdem das Thema Anfang November bereits in einer Bürgerversammlung behandelt worden war, beschäftigt sich nun der Bau- und Planungsausschuss des Aper Gemeinderates damit, wo im Gemeindegebiet künftig Windkraftanlagen stehen könnten.

Sieben Flächen

Denn bis Dezember 2023 muss das gesamte Verfahren für die Ausweisung weiterer Flächen für Windenergie bereits abgeschlossen sein, damit die Gemeinde selbst entscheiden kann, wo solche Anlagen entstehen können und nicht dem „Wildwuchs“ Tür und Tor geöffnet werden.

Und so geht es am Dienstag dann auch um die (planungs-)rechtlichen Aspekte, die – wie schon bei der Bürgerinformation – Johannes Ramsauer vom Oldenburger Planungsbüro NWP erläutern wird. Sieben Flächen im Gemeindegebiet kommen grundsätzlich für den Bau von Windkraftanlagen in Frage und sollen im Verfahren genauer unter die Lupe genommen werden. Das sind 25,54 Hektar in Klauhörn, 3,02 Hektar in Winkel (als Aper Anteil für einen möglichen Windpark in Westerloy), 32,85 Hektar in Tange, 13,56 Hektar am Aper Tief, 23,63 Hektar in Holtgast, 29,44 Hektar in Westermoor und die 8,50 Hektar des bestehenden Windparks Fehnland in Augustfehn II und III. Das entsprechen insgesamt 136,54 Hektar und damit 1,78 Prozent der Gemeindefläche.

Bauen in Augustfehn

Geplant war in der öffentlichen Sitzung, die um 17 Uhr im Aper Rathaus beginnt, auch ein Vortrag von Vertretern der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG), die das neue Wohngebiet Augustfehn-Hengstforde mit rund 300 Grundstücken erschließt und vermarktet. Wie es aus dem Rathaus heißt, seien die NLG-Mitarbeiter aus terminlichen Gründen verhindert und würden in der nächsten Ausschusssitzung über das Thema berichten.

Beraten wird am Dienstag jedoch über die bau- und planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein Projekt, das die Firma RWG Ammerland-Ostfriesland plant. Sie möchte ihren Standort innerhalb der Gemeinde Apen verlagern und vergrößern und hat eine Fläche der ehemaligen Firma Plagge/ABH (gegenüber dem Autohaus AZA Apen) gekauft. Hier soll gebaut werden.

Besichtigung

Vor der Sitzung treffen sich Ausschussmitglieder und Vertreter der Verwaltung um 15 Uhr zu einer Besichtigung des Betriebshofes in Hengstforde.

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede
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