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Bauen in der Gemeinde Edewecht Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch

Es wird gebaut (Symbolbild): Allein 39 Bauanträge für Einfamilienhäuser wurden im vergangenen Jahr bei der Gemeinde Edewecht eingereicht. Lino Mirgeler/dpa

Es wird gebaut (Symbolbild): Allein 39 Bauanträge für Einfamilienhäuser wurden im vergangenen Jahr bei der Gemeinde Edewecht eingereicht. Lino Mirgeler/dpa

Edewecht - Bauen in der Gemeinde Edewecht erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. 2021 wurden bei der Gemeindeverwaltung 194 Bauanträge eingereicht, 2020 waren es 196. 112 dieser Anträge bezogen sich auf Wohnraum und Wohnbebauung, der Rest entfiel auf Nebengebäude wie beispielsweise Garagen sowie auf gewerbliche und landwirtschaftliche Immobilien.

135 neue Wohnungen

39 der Anträge auf Wohnbebauung waren Einfamilienhäuser, 2020 waren es mit 28 deutlich weniger. 27 Anträge wurden für Mehrparteienhäuser eingereicht, dort entstehen insgesamt 79 Wohnungen. Hinzu kommen 46 Anträge über die Erweiterung bestehender Wohnhäuser, dadurch entstehen weitere 17 Wohnungen. Insgesamt werden damit 135 neue Wohnungen im Gemeindegebiet geschaffen, im Jahr davor waren 142.

Start in Jeddeloh II

Schwerpunkte für neuen Wohnraum waren die Baugebiete Nord Edewecht I mit 32 Wohnungen und Portsloge mit 20 Wohnungen. Hier wurde im vergangenen Jahr das Baugebiet „Hoopmanns Kamp“ erschlossen. Für das Jahr 2022 soll der erste Abschnitt des Baugebiets „Nördlich der Gartenstraße in Jeddeloh II“ in die Vermarktung gehen. Hier sollen 25 Baugrundstücke entstehen.

In diesem Baugebiet sollen in drei Abschnitten insgesamt 70 Wohneinheiten entstehen. In der Diskussion befindet sich dieses bereits seit längerer Zeit. Fest steht, dass hier in Sachen Klimaschutz und dem Einsatz erneuerbare Energien besondere Maßstäbe gelten sollen. Neben Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern soll hier auch ein besonderes Wärmekonzept umgesetzt werden. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses wurde der Beschluss gefasst, auf ein herkömmliches Gasnetz zu verzichten. Stattdessen steht zur Debatte, hier auf sogenannte Nahwärme zu setzen. Mittels Erdsonden wird hier die Erdwärme genutzt. Welches Konzept hier genau zum Tragen kommt, soll bis zur nächsten Ausschusssitzung am 1. März geklärt sein.

Mehr Einwohner

Der Bedarf an Baugrundstücken war in den vergangenen Jahren groß. Das zeigt sich auch an den Einwohnerzahlen. Im vergangenen Jahr überschritt die Gemeinde die Marke von 23 000 Einwohner. Die Tendenz geht weiter nach oben. Bis 2035, so eine Prognose aus dem Jahr 2019, könnte die Zahl der Edewechterinnen und Edewechter auf rund 24 500 Einwohner steigen – und damit auch die Nachfrage nach Bauland.

Lars Ruhsam
Lars Ruhsam Kanalmanagement
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