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Musik in der Gemeinde Apen Festivalalarm auf grüner Wiese

Erhard Drobinski
Punkrock mit Gebläse: Die Gruppe „100KiloHerz

Punkrock mit Gebläse: Die Gruppe „100KiloHerz" begeisterte mit einem Mix aus Ska, Punk-Rock und Alternativen Rock.

Erhard Drobinski

Apen - Regen muss nicht unbedingt etwas Negatives sein: Die ApenAir-Festival-Besucher hatten ihren Spaß daran, zu der Musik der verschiedenen Punk-Rock-Bands nicht nur zu tanzen, sondern sich in bester Pogo-Manier zu bewegen. Dass der eine oder die andere dabei im Matsch landete, gehörte einfach dazu.

Feiern auf der Wiese

Bereits zum sechsten Mal fand das Festival mit Punk-Bands aus dem gesamten Bundesgebiet in Apen statt, darunter „TurboStaat“ als Headliner, „Drei Meter Feldweg“, „Fahnenflucht“, „Band ohne Anspruch“, aber auch regionale Bands wie „Das Bildungsbürgertum“ und „Helga und die Granaten“. Nach einer corona-bedingten zweijährigen Pause wurde der Veranstaltungsort allerdings geändert. War es früher das „Burgfest“ in Apen, wurde es jetzt ein Festival auf der „grünen Wiese“.

„Wir konnten das Gelände am Lonnenweg bekommen und haben es mit Hilfe unseres Teams und mit Unterstützung örtlicher Firmen geschafft, die Veranstaltung anzubieten“, zeigte sich Antje Heydegger vom Organisatorenteam sehr zufrieden. Unterstützt wurde sie von Jörg Plöhn und Stephan Bruns. „Wir sind von Beginn an ein sehr gut funktionierendes Team.“ Das bezieht Antje Heydegger auch auf das große Team von vielen weiteren Helfern, „…ohne sie wäre die Umsetzung dieses Festivals nicht möglich.“ Gut 70 Personen seien in den verschiedenen Bereichen tätig, um Logistik und Ablauf zu gewährleisten.

Liebe zur Musik

„Es ist die Liebe zu dieser Musik, die uns diesen Aufwand betreiben lässt“, erklärte Jörg Plöhn. „Dazu haben wir den Ehrgeiz, in der Gemeinde Apen kulturell zu arbeiten“, ergänzte Antje Heydegger.

Die vielen Besucher des Festivals – rund 2000 waren es – konnten ab 13 Uhr bis tief in die Nacht die 15 Gruppen auf zwei Bühnen verfolgen. Am frühen Abend hatten sich Jan Schedemann und Mirjam Kühn etwas aus dem Geschehen direkt vor der Bühne zurückgezogen. Während sich beim Auftritt von „100KiloHerz“ viele vor der Bühne tummelten, saßen sie lieber etwas abseits auf einem Strohballen. Ihre eigentliche Lieblingsgruppe war bereits aufgetreten, doch die Musik der jetzt spielenden Band fanden sie auch sehr gut.

Kommen wieder

„Wir sind hier zum ersten Mal dabei und genießen einfach nur die Atmosphäre. Es ist toll und macht Spaß. In jedem Fall kommen wir im nächsten Jahr wieder“, Auch Antje Heydegger und die beiden Mitstreiter Jörg Plöhn und Stephan Bruns sind sich sicher: Auch 2023 soll es heißen „Punk is back“.

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