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NWZonline.de Region Ammerland

Bestürzt über vorgeschlagene Auslagerung des Archivs

16.06.2020
Betrifft: Ohne sie gibt’s kein Archiv mehr, NWZ-Bericht vom 12. Juni

Mit großer Bestürzung habe ich die Mitteilung lesen müssen, dass die Gemeindeverwaltung die Überlegung anstellt, das Gemeindearchiv nach Oldenburg auszulagern. Es ist mir total unverständlich, eine solche Überlegung überhaupt anzustellen. Mit einem solchen Schritt entledigt sich die Gemeinde ihrer Vergangenheit.

In jahrelanger Arbeit mit viel detektivischem Gespür wurden die Unterlagen zusammengetragen. Viele Rasteder haben ihre Historika dem Archiv überlassen mit dem Wissen, dort vor Ort einen Platz gefunden zu haben, der sich um die Vergangenheit ihrer Gemeinde kümmert und bei dem sie Auskunft und Empathie in Sachen Rastede erhalten.

Ein Archiv in Oldenburg ist schon zu ortsfern, als dass dort eine persönliche Bindung entstehen kann. Viele Unterlagen wären nicht ins Archiv gekommen, wenn dieses nicht vor Ort geführt wird. Die Arbeit der leider verstorbenen Frau Pauly wird mit einer Entledigung der Unterlagen mit Füßen getreten.

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Wenn es um die Örtlichkeit des Archivs geht, lässt sich sicher eine andere Möglichkeit der Unterbringung finden. Auch die Personalkosten lassen sich ganz oder teilweise reduzieren, wenn wie in anderen Gemeinden ehrenamtliche Mitarbeiter sich um die Vergangenheit ihres Heimatortes kümmern. Hierzu werden sicherlich eine Reihe Mitbürger bereit sein.

Mit einer Verlegung des Archivs wäre die Historie Ras­tedes unwiederbringlich verloren. Rastede würde ärmer sein. Ein Verlust, der nicht wieder gefüllt werden kann. Ich fordere den Rat der Gemeinde auf, von der vorgeschlagenen Verlegung Abstand zu nehmen.

Klaus Meyer-Olden Rastede

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