Eine neue Heimat auf Zeit haben drei junge Franzosen und eine Südafrikanerin im Kurort sowie am Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht (GZE) gefunden. Ava Moncozet und Juliette Tribout sowie Kilian Tranchant (alle 15) sind über das Brigitte-Sauzay-Programm ins Ammerland gekommen. Tegan Waller (13) besucht mit Helene Stenzel (12) eine Freundin, die sie aus der gemeinsamen Schulzeit in Südafrika kennt. Schulleiter Klaus Friedrich begrüßte die Gäste und zeigte sich erfreut, dass „regelmäßig Schüler für längere Zeit kommen“. In der Regel blieben die ausländischen Schüler in dieser Altersgruppe (8. und 9. Schuljahrgang) zwei bis drei Monate. „Wir nehmen die Schüler gerne auf.“ Denn umgekehrt gelte: „Je mehr Schüler ins Ausland gehen, desto besser.“ Sein Dank gilt „allen Eltern, dass sie ihre Familie geöffnet haben“. Ava, die bei Greta Seegers (14) untergekommen ist, ist vor allem eine deutsche Besonderheit aufgefallen: „Die trinken immer Sprudelwasser.“ Kilian, Gast von Amira Brugmans (14), war von der Offenheit der Schule überrascht: „In Frankreich haben wir nur eine Tür. Und die ist immer geschlossen.“ Und Juliette, die bei Katharina Scheibe (14) wohnt, meint zu ihren Eindrücken: „In Frankreich fahren die Leute nicht so viel Fahrrad.“

Laufend Gutes tun – unter diesem Motto unterstützen die Speedwomen Bad Zwischenahn-Edewecht seit 2013 die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg. Jetzt konnte der Lauftreff – bestehend aus Ina Meiners, Petra Dobrinski, Rosi von Ohlen, Heike Borchers, Sabine Friedrich,Christa König und Sabine Meyer-Tessin – eine Spenden in Höhe von 2105,84 Euro überreichen. Und das taten die Frauen da, wo das Geld gebraucht wird: auf der Kinderkrebsstation 262 im Oldenburger Kinderkrankenhaus. „Unser letzter Besuch auf der Station ist genau ein Jahr her und wir konnten unseren Spendenbeitrag verdreifachen. Darüber war die Freude sehr groß“, berichtet Sabine Meyer-Tessin. „Unser Motto war in diesem Jahr ,Laufen und Verkaufen für die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg‘. Dieses Motto hat uns richtig gut durchstarten lassen und so konnten wir durch viele Aktionen diese Spende erreichen.“ Heilpädagogin Daniela Lüker führte die Speedwomen und Begleitung über die Station 262 und erklärte die wichtigsten Bedürfnisse der Kinder. Bei einer anschließenden Gesprächsrunde wurden Fragen zur Arbeit der Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg beantwortet. „Wir sind begeistert von den vielen Möglichkeiten, die die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg den Eltern und Kindern, die ja aus dem gesamten norddeutschen Raum kommen, bieten“, so Sabine Meyer-Tessin. „Sehr interessant fanden wir die Ausführungen zu dem neuen Geschwisterprojekt, in dem Geschwister der erkrankten Kinder aufgefangen werden.“ Das müsse finanziert werden, berichtete Daniela Lüker, „und dies wird zu einem großen Teil über Privatspenden erbracht. „Sehr zufrieden und hochmotiviert“ haben die Speedwomen den Heimweg angetreten – mit vielen weiteren Plänen.

Das „1. Kalle-Bittner-Turnier“ im Tischtennis fand jetzt in Aschhausen statt. 16 Spieler aus Ekern, Edewecht, Westerstede, Gristede und Aschhausen gedachten so des kürzlich verstorbenen Karl-Heinz-Bittner, der über Jahrzehnte die Geschicke der Tischtennis-Abteilung des TV Aschhausen gelenkt hatte. Ausgespielt wurde in der fast sechsstündigen Veranstaltung eine Einzel- und eine Doppel-Rangliste. Gewonnen hat das Turnier in der Einzelkonkurrenz Damian Pasdzior vor Stefan Drüppel und Mark Siemen (alleTuS Ekern). Den Wanderpokal im „Doppel“ gewannen Heinz Behrens (Edewecht) und Mark Siemen (Ekern).