Wenn jetzt Mitglieder des Vorstandes vom „Verein Park der Sinne“ den Park der Gärten besucht haben, dann hatte das mindestens zwei Gründe: Der gute Ruf des Parks der Gärten als funktionierendes Nach-Gartenschau-Konzept ist längst bis in die Landeshauptstadt vorgedrungen, zudem gibt es enge persönliche Verbindungen vom Bad Zwischenahner in den Hannoveraner Park: Beide wurden vom Garten- und Landschaftsarchitekten Hans-Joachim Adam erdacht und unter dessen Leitung verwirklicht. Der Park in der Landeshauptstadt entstand im Jahr 2000 als dezentrales EXPO-Projekt im Stadtteil Laatzen. Der Verein unterstützt Veranstaltungen oder führt diese eigenverantwortlich durch. Da Landschaftsarchitekt Adam ebenfalls Mitglied des Vereins ist, regte er an, „über den Gartenzaun“ zu schauen. Zusammen mit Vertretern des Vereinsvorstandes besuchte er Rostrup, um Anregungen für das Veranstaltungsprogramm in Hannover zu erhalten. Park-Chef Christian Wandscher erläuterte den Vorstandsmitgliedern Joachim Ernehrt, Heinz-Georg Ohm und Klaus Gervais Entwicklungsgeschichte und kulturelle Aspekte des Parks. Zum Abschluss nutzte Adam die Gelegenheit, den Vertretern „seines“ Parks in Hannover einmal „seinen“ Park in Bad Zwischenahn zu zeigen.
Ebenfalls zu Besuch im Park der Gärten war das Präsidium des Wirtschaftsverbandes Gartenbau. Das Gremium mit Präsident Henning Sannemann an der Spitze traf sich im Rahmen einer turnusmäßigen Sitzung in Rostrup. Dabei wurden die Präsidiumsmitglieder von Christian Wandscher auch mit den Inhalten der Ausstellung „Grüne Schatztruhe“ im neuen Besucherzentrum vertraut gemacht. Der Wirtschaftsverband Gartenbau vertritt mehr als 700 Gartenbau-Unternehmen in Niedersachsen und Bremen.
