Augustfehn Ii - Für die Eltern der Kinder, die hier in die Krippe gehen, war der Besuch beim „Tag der offenen Tür“ im Evangelischen Familienzentrum in Augustfehn II besonders interessant. Einrichtungsleiterin Nicole Janßen stellte zusammen mit ihren Mitarbeitern das Haus und die Arbeit vor, wobei auch die verschiedenen Gruppenräume geöffnet wurden. Für die Mütter und Väter der Krippenkinder war das eine Gelegenheit, die Räume zu erkunden, wo sonst ihre Söhne und Töchter betreut werden. Denn im Arbeitsalltag ist das Betreten aus hygienischen Gründen eher untersagt. Es waren vor allem Eltern und Großeltern, die sich informieren wollten, während für die jungen Besucher in verschiedenen Themengruppen entsprechende Angebote liefen.
Schwerpunkt Kita
„Heute stellen wir in erster Linie die Arbeit der Kindertagesstätte vor“, erklärte die Leiterin. Vier Gruppen gibt es im Familienzentrum im Kindergartenbereich (zwei Ganztags-, zwei Vormittagsgruppen, wobei eine altersübergreifend ist) und zwei im Krippenbereich (eine ganztags, eine vormittags), die Mädchen und Jungen werden von insgesamt 17 pädagogischen Kräften betreut. Dabei haben die Kindergartengruppen einen jeweiligen Schwerpunkt wie Musik oder Kreativität.
Um den Kindern dennoch die ganze Bandbreite der Angebote im Haus bieten zu können, gibt es jeden Vormittag für 90 Minuten die offenen Gruppen. Das Gebäude – die frühere Grundschule Stahlwerk – wurde im Oktober 2020 als Familienzentrum mit einem Kindergarten, einer Krippe und einem Dorftreff eingerichtet. Schwerpunkt ist die Kindergartenarbeit. Bei der Einweihungsfeier im September 2021 waren die sanierten, umgebauten und erweiterten Räume vorgestellt worden. Die Nachfrage nach Kindergarten- und Krippenplätzen ist nach wie vor groß. „Den heutigen Veranstaltungstag sehen wir auch als Möglichkeit, dass Eltern, die ihre Kinder hier anmelden wollen, einen Einblick in unsere Arbeit bekommen“, so Leiterin Nicole Janßen.
Mit seinen beiden Kindern besuchte René Spieker aus Apen an diesem Nachmittag das Familienzentrum. „Eines unserer Kinder geht jetzt bereits zur Schule, das andere ist noch hier. Beide sind gern im Familienzentrum, weil es ihnen hier einfach gefällt. Solche Tage wie heute sind für sie ein Highlight. Gut sind als Angebote für die Kinder die Themengruppen, wo die Interessen des Kindes stärker gefördert werden.“ Doch nicht nur seinen Kindern gefiel der Nachmittag, auch René Spieker selbst. Er traf hier auch einige andere Eltern. Zum Klönschnack ging man in den großen Eingangsraum, der an diesem Nachmittag zur Cafeteria umgestaltet worden war.
Angebot ausbauen
Der Eingangsraum steht nach 16 Uhr auch für Familienangebote zur Verfügung, die nun verstärkt geplant würden. „Wir wollen hier Programme schaffen, die im Zusammenhang mit Familie stehen“, so die Leiterin, die auch in Kontakt mit der Evangelischen Erwachsenenbildung ist. „Anregungen und interessierte Nachfragen nehmen wir gern auf.“
