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NWZonline.de Region Ammerland

Bewegung, Blumen und Besucher

29.04.2015

Erst hatten die Mädchen der Grundschule am Wiesengrund schwitzen müssen, jetzt können sie dafür nach Herzenslust klettern und springen. Mit dem Erlös eines Sponsorenlaufes im vergangenen Jahr konnte jetzt eine Kletterspinne für den Spielplatz auf dem Schulhof angeschafft werden. Wie Sarah Bangel – mit ihrer Kollegin Astrid Schemann Sportfachkonferenzleiterin der Schule – berichtet, seien rund zweidrittel der Kosten von den Schülern erlaufen worden. Den Rest steuerten Förderverein und Gemeinde bei. Vor dem Sponsorenlauf seien die Kollegen und Schüler befragt worden, so Bangel. Das Ergebnis: Es sollte etwas zum Klettern und Bewegen her. Und das können die Grundschüler seit den Osterferien jetzt in jeder Pause tun, anfangs wegen des großen Ansturms noch getrennt, mittlerweile aber ganz frei.

Abschied von einem Mann der ersten Stunde: Nach 28 Jahren hatte Helmut Hülsmann in diesem Jahr letztmals mit für den reibungslosen Ablauf der Hauptversammlung der Reederei Ekkenga gesorgt und „die Stimmrechte stets seriös verwaltet“, wie Reederei-Vorstand Anja Lid betonte. Von Beginn an hat der heute 62-jährige OLB-Mitarbeiter, der Ende dieses Monats in den Vorruhestand geht, die Aktien und Aktionäre betreut. Seine erste Aufgabe: die Aktien bei der Gründung der Aktiengesellschaft an den Mann zu bringen. „Die wollte keiner haben“, erinnert sich Hülsmann an Wege von Haustür zu Haustür. „Viele glaubten, die Reederei sei ein totgeborenes Kind und bald wieder pleite“, berichtete er von der anfänglich ablehnenden Haltung. Die ist heutzutage kaum mehr nachzuvollziehen. Kaum einmal trennt sich einer der Aktionäre von seinem Besitzanteil, der alljährlich gute Rendite verspricht – und Zutritt zu einer der ungewöhnlichsten Hauptversammlungen an Bord der „Bad Zwischenahn“ mit Rundfahrt und Labskaus-Essen.

Experten aus Gesundheitswesen und Politik diskutierten in Bad Zwischenahn über die Zukunft der medizinischen Versorgung „Wir brauchen zukunftsfähige Konzepte, um die flächendeckende medizinische und pharmazeutische Versorgung sicherzustellen“, lautete das Resümee des 11. Zwischenahner Dialogs, zu dem Berend Groeneveld, Vorsitzender des Landesapothekerverbands Niedersachsen, zahlreiche Vertreter der Ärzte- und Apothekerschaft, der Industrie und der Krankenkassen begrüßen konnte. Bad Zwischenahns Kurdirektor Dr. Norbert Hemken registrierte mit Freude, dass der Zwischenahner Dialog bereits zum elften Mal am Zwischenahner Meer stattfand. „Hier werden die Weichen in der Gesundheitswirtschaft für ganz Niedersachsen gestellt, und das ist für uns natürlich hochinteressant und wichtig.“ Diskutiert wurde unter anderem über den Versorgungswettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Die Veranstalter hatten viele namhafte Referenten aus den Bereichen Gesundheit und Politik eingeladen: Prof. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK), berichteteüber die Versorgung und den Wettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Am zweiten Tag blickte unter anderem Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), auf die Sicherstellung der ambulanten Versorgung. „Der 11. Zwischenahner Dialog hat uns Apothekern wieder einmal eine ideale Gelegenheit geboten, sich mit Kollegen aus anderen Bereichen des Gesundheitswesens über die Probleme der medizinischen Versorgung auszutauschen“, betonte Groeneveld. „Auf diese Weise haben wir die Möglichkeit neue Wege auszuloten, wie wir die medizinische Versorgung gemeinsam langfristig sicherstellen können.“

Auch wenn der Park der Gärten noch nicht ganz so geschichtsträchtig ist, durfte er im Besuchsprogramm einer Delegation des Verbands historischer Gärten und Parks Russlands nicht fehlen. Vom gärtnerischen Leiter Björn Ehsen durch die Anlage geführt, erhielten die Gäste viele Informationen über die Mustergärten und darin befindliche Pflanzen. Für die Gruppe aus Mitarbeitern von Parks, Schutzgebieten und Museen in Russland standen aber noch weitere Betriebe und Anlagen im Ammerland auf dem Programm: So erfuhren sie an der Oldenburger Stadtgrenze einiges über den Vermehrungsspezialisten Piccoplant, besichtigten die Baumschule Bruns, den Rhododendronpark Hobbie und den Schlosspark Rastede.

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