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Bilderstrecke zu „Scream Nights“ in Nethen Mit „Happy Fleisch“ zum Nervenkitzel

Erhard Drobinski
Die „Scream Nights“: Wer sich hierhin wagt, sollte starke Nerven haben. Drei Parcours lehren einem das Fürchten.

Die „Scream Nights“: Wer sich hierhin wagt, sollte starke Nerven haben. Drei Parcours lehren einem das Fürchten.

Sascha Stüber

Nethen - Es ist eine Gruseltour für Lisa Knipper am Samstagabend im kleinen Waldgelände auf dem Areal des Beachclub Nethen. Als die Edewechterin denkt, dass dieser Rundgang endlich vorbei ist, überrascht sie ein Kettensägemann. „Das hat mich zum Schluss doch sehr erschreckt“, erzählt sie, kann aber bald darüber etwas lachen.

Zum vierten Mal finden im Beachclub in Nethen die „Scream Nights“ statt. Vor und zu Halloween können sich Mutige auf insgesamt drei Parcours wagen, die einem das Gruseln lehren sollen. An diesem Samstag war die Eröffnung, an den kommenden drei Wochenenden folgen noch insgesamt fünf Gruselabende. Dass die Rundstrecken einem schon das Fürchten lehren können, gibt auch Lisa zu. „Ich bin als Letzte in unserer Gruppe gewesen. Die Jungs vor mir waren schlimmer dran.“ Voller Lob ist Lennard Kleymann aus Rostrup. „Die ganze Sache ist super inszeniert und richtig gut. Zu 100 Prozent empfehlenswert.“

Immer etwas neues

Über soviel Lob können sich Dennis und Daniel Flowers nur freuen. Die beiden Oldenburger führen bereits zum neunten Mal die „Scream Nights“ durch, die ersten fünf Ausgaben fanden in Oldenburg statt. Mit dem Areal in Nethen sind sie rundum zufrieden.

In diesem Jahr haben sich die Organisatoren wieder etwas Neues ausgedacht. „Um die Veranstaltung weiter attraktiv zu halten, unterscheiden sich die Elemente von Jahr zu Jahr“, erzählt Dennis Flowers. In diesem Jahr erleben die Besucher den Parcours „Happy Fleisch“, dann den „Puppenmacher“ und zum Schluss, wenn sie sich noch trauen, den Parcours „Asylum“. „Dieser ist am gruseligsten, hier werden die Besucher schon gefordert. Bei ‚Happy Fleisch‘ werden die Gruseleffekte mit etwas Humor verbunden, der zweite Rundgang wird bereits etwas ernsthafter.“

Die Ideen zu den Gruselgeschichten entwickeln sich im Laufe eines Jahres. „Wir haben ein Orga-Team, das sich Gedanken macht und alles zusammenträgt, was einem so einfällt. Daraus werden dann die Themen entwickelt“, führt Dennis Flowers weiter aus.

Großes team

Die „Scream Nights“ gestalten die Brüder in ihrer Freizeit. „Wir sind voll berufstätig und machen das hier als eine Art Hobby.“ Damit die Vorführungen gelingen, sind insgesamt rund einhundert Personen im Einsatz. „Wir brauchen Schauspieler, Helfer hinter den Kulissen und auf dem Platz, damit alles reibungslos läuft.“

Diese Arbeiten sehen die Gruselfans nicht: Sie freuen sich auf einen spannenden Abend, so wie Jenny Steffen aus Rodenkirchen und Janina Tiffe aus Esenshamm (beides Wesermarsch). „Ich war vor drei Jahren schon einmal hier“, erzählt Janina. „Es ist ein Nervenkitzel für mich, zumal ich doch ein bisschen Angst habe.“ Ihre Freundin Jenny ist fasziniert von dem, was sie sieht. Die kreischenden Geräusche von den anderen Besuchern blendet sie dabei aus. An diesem Abend werden sie alle drei Rundgänge durchlaufen. „Wenn Du dann Angst kriegen solltest, werde ich Dich festhalten“, verspricht Jenny ihrer Freundin. Dann machen sie sich auf den Weg ins Gruselkabinett.

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