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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Unterstützung: 2000 Euro für die Schulung von Gesprächspartnern

19.08.2010

BAD ZWISCHENAHN Die Mitglieder des Stiftungsvorstandes der Erwin-Roeske Stiftung haben jetzt dem Förderverein „Wortwege“ der „TelefonSeelsorge“ Oldenburg eine Spende übergeben. 2000 Euro erhält der Verein für die weitere Qualifizierung seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Menschen in Krisensituationen helfen – das ist die Aufgabe der Mitarbeiter der „TelefonSeelsorge“ Oldenburg. Diese Hilfe ermöglichen derzeit 100 ausgebildete Mitarbeiter unter der kostenfreien Nummer 0800/111 0 111. Die TelefonSeelsorge ist eine Einrichtung der evangelischen und katholischen Kirche. Die Ausbildung zum Telefon-Seelsorger dauert 16 Monate und ist tiefenpsychologisch orientiert. Fortbildungen der Mitarbeiter finden mehrfach jährlich statt.

Die Oldenburger TelefonSeelsorge, eine von 105 TelefonSeelsorge-Stellen in der Bundesrepublik, wurde im Jahr 1974 vom damaligen Kreispfarrer Carl Dierken ins Leben gerufen. Die jetzige Leitung obliegt Pfarrer und Diplom-Pädagoge Gerd Schmidt-Möck. In Oldenburg arbeiten die Telefon-Seelsorger unentgeltlich, ohne Aufwandsentschädigung und ohne Fahrkosten rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres. Im vergangenen Jahr erhielten die Mitarbeiter rund 20 000 Anrufe, was mehr als 50 Anrufe pro Tag entspräche, berichtete Leiter Schmidt-Möck. Dabei lag der Hauptanteil der Anrufer zwischen 30 und 60 Jahren. Auch die „ChatSeelsorge“, fester Partner der TelefonSeelsorge, führte im letzten Jahr 205 Chats durch. Alle Anrufe und Chats bleiben anonym, was auch dazu führe, dass besonders Scham besetzte Themen wie selbstverletzendes Verhalten, Missbrauchserfahrungen, Abhängigkeit oder Gewalterfahrungen angesprochen würden.

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Im Herbst 2009 wurde der Förderverein „Wortwege“ gegründet, der jetzt die Spende der Roeske-Stiftung erhielt. Vorsitzende ist Gräfin Gisela von Bothmer aus Bad Zwischenahn. Der Förderverein, so heißt es, unterstütze die TelefonSeelsorge durch die Beschaffung von Geldern. Durch das Engagement seiner Mitglieder würden die Kosten für die Räume der TelefonSeelsorge und die technische Ausstattung abgesichert. Außerdem leiste der Förderverein für die kirchliche Einrichtung Öffentlichkeitsarbeit.

Mit den 2000 Euro, die der Stiftungsvorstand mit Helmut Hülsmann (Vorsitzender), Dr. Frank Martin und Claus Ribken jetzt an Gisela Gräfin von Bothmer und Pfarrer Gerd Schmidt-Möck übergaben, ist die nächste Schulung der ehrenamtlichen TelefonSeelsorge-Mitarbeiter gesichert.

Erreichbar ist die TelefonSeelsorge unter der Mailaddresse „telefonseelsorge-oldenburg@kirche-eversten.­de“.

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