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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Millionen-Zuschuss aus Hannover

06.04.2019

Apen /Augustfehn „Das ist für uns ein großer Erfolg und wir freuen uns riesig, dass wir von diesem Programm profitieren können“, schwärmt Apens Bürgermeister Matthias Huber und Henning Jürgens, Fachbereichsleiter unter anderem für den Bereich Schulen, ergänzt: „Die Arbeit und unser Engagement haben sich gelohnt. Wir sind unter den zehn Kommunen mit dem zweithöchsten Fördervolumen zwischen Weser und Ems. Auftrag erfüllt!“

Strahlende Gesichter im Aper Rathaus: Die Gemeinde wird für den geplanten Anbau ans Augustfehner Schulzentrum mit Integrierter Gesamtschule (IGS) und Oberschule (OBS) einen Zuschuss über 1,7 Millionen Euro aus dem Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ erhalten. Mit diesem Programm, dass der Bund und die Länder anbieten, sollen die gesellschaftliche Integration und der sozialen Zusammenhalt in Stadt- und Ortsteilen gestärkt und die Lebensqualität verbessert werden. Insgesamt würden, so hatte Niedersachsens Umwelt- und Bauminister Olaf Lies mitgeteilt, 20 Projekte mit einer Gesamtsumme von 22,54 Millionen Euro gefördert. Apen erhält 1 705 000 € Euro.

„Wir haben für den Anbau an unsere IGS und OBS in Augustfehn 4,8 Millionen Euro eingeplant. Wir haben uns von Seiten der Verwaltung sehr dafür engagiert, dass wir einen Zuschuss bekommen, hatten ihn aber nicht eingeplant. Nun können wir Gelder in Höhe des Zuschusses nutzen, um unsere Kredite abzubauen, denn wir werden in diesem und in den nächsten Jahren kräftig investieren“, so Huber zur NWZ.

Bereits 2017 hatte sich die Gemeinde darum bemüht, für 2018 Gelder über das Programm Investitionspakt für den geplanten Anbau ans Schulzentrum zu bekommen. Der Antrag wurde abgelehnt.

2018 bemühte man sich – unter anderem nach Gesprächen mit Minister Lies und dem zuständigen Amt für regionales Landesentwicklung Weser-Ems – erneut und stellte für 2019 einen Antrag. Signalisiert worden war den Apern schließlich, dass sie eine niedrige Förderung als der üblichen 90 Prozent für Projekte im „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ beantragen sollten, zum einen, weil 90 Prozent von den geplanten Anbau-Kosten von 4,8 Millionen Euro eine sehr hohe Fördersumme beinhalte, zum anderen, weil man durch eine niedrige Förderungsquote bessere Chancen hätte, berücksichtigt zu werden. In seiner Sitzung Ende März hatte der Gemeinderat noch diesem Vorschlag der Verwaltung, einen 35-prozentige Förderung aus dem Investitionspakt zu beantragen, zugestimmt.

Gefördert werden kann der Neubau, weil er sowohl Schulgebäude als Dorftreffpunkt sein wird. So soll der Trakt mit Klassen- und Fachräumen nicht nur von der Schule genutzt werden. Die im Untergeschoss geplante Cafeteria und die „Lehrküche“ sollen abtrennbar sein und ebenso außerschulischen Veranstaltungen zur Verfügung stehen wie Räume im Obergeschoss, die sich durch Faltwände teilen lassen. Obendrein öffnet sich das Schulzentrum IGS und OBS schon seit Jahren nach außen. Es gibt eine Reihe von Kooperationspartnern wie in der Beruflichen Bildung zum Beispiel AMF Bruns und Ripken oder Vereine wie der Nabu im Bereich Garten- und Grüne Projekte.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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