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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Noten sind nicht immer wichtig

29.08.2019

Apen Am 6. September ist es endlich soweit: Zum ersten Mal findet dank Lili Bücker und Saskia Bredehorn in der Gemeinde Apen eine Ausbildungsmesse statt. Sie hatten die Idee, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Die beiden jungen Frauen von der Firma Möbel Eilers hatten ihren Einfall im November 2018 beim zehnten Treffen des Business-Netzwerkes Apen vorgestellt. Bei den Aper Unternehmen, den Schulen, dem Gewerbekreis Apen, der Augustfehner Werbegemeinschaft sowie in der Gemeinde Apen, lösten sie damit große Begeisterung aus. Alle Teilnehmer hatten ihre Präsentation positiv aufgenommen – Bürgermeister Matthias Huber schob ihr Vorhaben mit an.

Nun stecken Bücker und Bredehorn mittendrin in den letzten Vorbereitungen. 33 Betriebe aus der Gemeinde werden erwartet: Von der Pflege bis zum Handwerk, Stuckateur oder Schornsteinfeger – es gibt eine Vielzahl verschiedener Berufe, bei denen wohl beinahe für jeden etwas dabei ist. „Ein Highlight wird sicherlich eine Mutterkuh mit Kalb sein“, freuen sich Lili Bücker und Saskia Bredehorn über die Unterstützung des Ammerländer Landvolk-Verbandes und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Ebenfalls werden die Firma Grimm Maschinenbau und Eikermann Dachbedeckung auf dem Außengelände etwas darbieten.

In Abstimmung mit der Schule ist die Ausbildungsmesse Bestandteil des Unterrichts. Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis zehn der IGS/OBS Augustfehn ist die Messe eine Pflichtveranstaltung. Auch soll der Nachwuchs fertige Bewerbungsmappen dabeihaben und mindestens drei Gespräche mit verschiedenen Firmen führen. Die Schüler müssen darüber einen Nachweis erbringen.

„Die Gemeindeverwaltung hat alle 14- bis 18-Jährigen angeschrieben“, berichtet Susanne Remmers, Assistentin der Verwaltungsleitung. Auch Eltern, Unternehmen und Interessenten, die gerne eine zweite Ausbildung beginnen möchten, seien zur Messe eingeladen. „Der Termin ermöglicht den jungen Leuten möglicherweise noch Chancen auf einen Ferienjob oder Praktikumsplatz in den Herbstferien“, sagen die Organisatoren. Oliver Grimm von Grimm Maschinenbau betont dabei: „Für mich persönlich sind die Noten nicht ausschlaggebend.“ Er lege mehr Wert auf die Kopfnoten. „Die Schüler werden in den Schulen auf jeden Fall immer besser vorbereitet, so dass man mit ihnen besser ins Gespräch kommen kann“, sagt Grimm.

Das letzte Treffen hielt das Planungsteam in der vergangenen Woche ab, um die letzten Feinheiten und Fragen für die Messe zu besprechen. „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Ausbildungsmesse und hoffen, dass alles gut verläuft“, freuen sich die Organisatoren auf die Veranstaltung.

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Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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