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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Gute Gelegenheit für beide Seiten

22.08.2019

Apen Mit großen Schritten geht es in der Gemeinde Apen auf eine zukunftsweisende Premiere zu, die zwei junge Frauen ins Spiel gebracht haben: Sandra Bredehorn und Lili Büker, beide bei der Firma Möbel Eilers beschäftigt, hatten ihre Idee im November 2018 beim zehnten Treffen des Business-Netzwerkes Apen vorgestellt und unzählige offene Ohren erreicht. Mehr noch: Sie haben bei den Aper Unternehmen, den Schulen, dem Gewerbekreis Apen, der Augustfehner Werbegemeinschaft sowie der Gemeinde Apen pure Begeisterung entfacht.

Bei dieser Idee handelt es sich um eine Ausbildungsmesse. Die erste Auflage wird am Freitag, 6. September, in der IGS/OBS Augustfehn stattfinden. Von 15 bis 18 Uhr stellen 34 Unternehmen aus der Gemeinde Apen ihre Betriebe und Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Nur wenige Bewerber

Ein bekannter und immens wichtiger Vorgang – mit Blick auf beruflichen Nachwuchs – hat sich deutlich verändert: Standen früher junge Menschen mit ihren Unterlagen Schlange vor der Tür eines Betriebes, so klopfen heute nur noch wenige Bewerber an. Saskia Bredehorn und Lili Büker kennen diese Situation und haben Überlegungen angestellt. „Gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte sind unentbehrlich und eine gute Ausbildung ist der Grundstein“, erklärt Saskia Bredehorn.

Betriebe stellen sich in Augustfehn vor

Die 1. Ausbildungsmesse findet am Freitag, 6. September, von 15 bis 18 Uhr in der IGS/OBS Augustfehn, Schulstraße 2, statt. Die Firmen werden ihre Stände überwiegend im Erdgeschoss aufbauen.

Berufsfelder: Pflege, Hoch- und Ingenieurbau, Friseur, Dachdecker, Apotheke, Stuckateur, Verwaltung, Kfz, Metall- und Fahrzeugbau, Maschinenbau, Floristik, Sanitär, Heizung, Elektro, Landwirtschaft, Einzelhandel, Großhandel, Maler, Bäckerei, Zimmerei, Stahlverarbeitung, Schornsteinfeger, Augenoptiker, Hörakustiker, Tief- und Straßenbau, Tischler, Baumschule, Banken und Versicherungen.

Es gestalte sich als immer schwieriger, junge Leute für einen Ausbildungsplatz zu interessieren und für eine Bewerbung anzusprechen. Die Gemeinde Apen habe viele Schüler, denen man gerne eine berufliche Perspektive geben möchte. „So kam uns die Idee der Ausbildungsmesse, um das Interesse der jungen Leute anzuziehen“, betont Lili Büker.

Bei der Präsentation ihrer Idee auf dem Business-Netzwerk-Treffen wurde ihr Vorschlag von allen Teilnehmern positiv aufgenommen. Bürgermeister Matthias Huber habe ihr Vorhaben tatkräftig mit angeschoben. „Ein Planungsteam war schnell gefunden, wir haben tolle Unterstützung bekommen“, freuen sich die beiden Initiatorinnen. Ein großer Dank gelte Fritz Eilers und Gert Harms, die allen Aper Firmen dieses Projekt vorgestellt und nach einer Beteiligung mit einem Stand gefragt haben.

34 Betriebe aus Umkreis

„Diese Firmen decken eine gute Bandbreite ab. Da ist von Dienstleistung bis Handwerk das gesamte Spektrum vertreten“, betont Henning Jürgens, Fachbereich Bürgerdienste, Standesamt, Bildung und Familie der Aper Gemeindeverwaltung. Inzwischen hat sich das Planungsteam mehrfach getroffen und Organisatorisches abgestimmt. Erarbeitet wurde eine Broschüre, in der die beteiligten Unternehmen mit einem Steckbrief ihren Betrieb und den Ausbildungsberuf vorstellen.

Bewerbung mitbringen

In Abstimmung mit der Schule ist die Ausbildungsmesse Bestandteil des Unterrichts. „Für die Schüler der Klassen acht bis zehn der IGS/OBS Augustfehn ist die Messe eine Pflichtveranstaltung. Auch soll der Nachwuchs fertige Bewerbungsmappen dabeihaben und mindestens drei Gespräche mit verschiedenen Firmen führen. Darüber ist ein Nachweis zu erbringen“, erklärt Lehrer Lars Löcherbach. Die Gemeinde hat alle 14- bis 18-Jährigen angeschrieben. Gerne seien auch Eltern eingeladen. Erwartet werden 300 Aper Schüler und aus den Nachbargemeinden eine ähnliche Zahl.

Bereichert werde die erste Ausbildungsmesse durch Vorträge. „Wir werden alle Jugendlichen auf ihrem Weg durch die Ausbildung begleiten“, macht Oliver Grimm von der Firma Maschinenbau Grimm in Nordloh deutlich. Der gewählte Termin kurz nach den Sommerferien eröffne den jungen Leuten möglicherweise noch Chancen auf einen Ferienjob oder Praktikumsplatz in den Herbstferien. „Eine gute Gelegenheit für beide Seiten“, so Oliver Grimm.

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