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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Wie kann man Kinder in Apen für Politik begeistern?

04.02.2019

Apen In Westerstede gibt es einen Kinderrat, dem Mädchen und Jungen zwischen 9 und 13 Jahren angehören und der einmal im Monat tagt. Außerdem hat die Kreisstadt einen Kinderbürgermeister, der während des Projekts Kinderstede gewählt wird und bei einigen Terminen Bürgermeister Klaus Groß begleitet.

In Edewecht wird alle drei Jahre von rund 1900 Mädchen und Jungen zwischen 11 und 17 Jahren ein Jugendgemeinderat gewählt, der sogar über ein Budget an Geldern verfügt, und es gibt einen Kinderbürgermeister, der aus der Gruppe Interessierter während einer Ferienpassaktion bestimmt wird. Und wie steht es mit einem Jugendgremium in Apen?

Was will die Jugend?

Das gibt es bislang nicht. Sollte eines eingerichtet werden? „Wir wollen Kinder und Jugendlichen nichts überstülpen, sondern von ihnen erst einmal wissen, was sie selbst möchten. Möglicherweise wollen sie gar kein Gremium, sondern nur einen offenen Treff, der übers Internet angekündigt wird“, sagt Apens Bürgermeister Matthias Huber. Dabei müsse sich die Politik einig werden, welche Altersgruppen man ansprechen wolle. Wolle man Kinder ab sechs Jahren motivieren sowie Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahren? Oder biete man z.B. Fragebögen für unterschiedliche Altersstufen an?

Einig war man sich im Jugendausschuss des Aper Gemeinderates, dass man in der Gemeinde grundsätzlich das Interesse von Kindern und Jugendlichen an der Politik fördern und sie dazu animieren solle, sich für andere einzusetzen. Dass junge Leute sehr wohl Interesse daran hätten, sich für eigene Belange stark zu machen, habe man an einer Gruppe von Jugendlichen am Augustfehner Springbrunnengelände gesehen. Gleichwohl dürfe ein Kinder oder Jugendgemeinderat bzw. ein Kinder- oder Jugendbürgermeister keine Alibifunktion haben. Jugendliche Themen müssten schließlich auch von den Gemeinderatsmitgliedern aufgenommen werden. Wenn man ein Gremium schaffe, sollten die Kinder und Jugendlichen auch feste Ansprechpartner bzw. Ratsmitglieder als Paten haben.

Ein Gremium ist jedoch Zukunftsmusik oder möglicherweise auch nur die Idee von Erwachsenen. Nachdem die Gemeindeverwaltung nach einem entsprechenden Beschluss des Jugendausschusses Modelle für Kinder- und Jugendgremienarbeit aus anderen Gemeinden vorgestellt hatte und sich daraus viele Fragen ergaben, wurde beschlossen, zunächst das Interesse der Mädchen und Jungen aus der Gemeinde Apen an der Politik auszuloten.

Befragung vorbereiten

„Unsere Mitarbeiterin in der Jugendpflege, Tanja Wernke, und die Mitarbeiterin des Oldenburger Planungsbüros NWP, Tomke Lange, bereiten eine Art Befragung der jungen Aper vor“, berichtet Henning Jürgens, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste, Standesamt, Bildung und Familie bei der Gemeinde Apen. Öffentlich informiert werden soll über diese Befragungsaktion bei einer Jugendausschusssitzung im Mai.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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