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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Umbau gemeinsam stemmen

02.04.2019

Apen Noch ist es Zukunftsmusik, doch die Weichen für umfangreiche Investitionen sind bereits gestellt. Wenn – wie geplant – zum Sommer nächsten Jahres der zweigeschossige neue Anbau an das Augustfehner Schulzentrum fertig ist, wird sich auch am Schulstandort Apen einiges tun. Die Außenstelle der Oberschule (OBS) Augustfehn, die es bislang noch in Apen gibt, wird dann aufgelöst, alle OBS-Schüler wechseln in den Fehnort.

Das hat zur Folge, dass die Grundschule und die Aper Außenstelle des Gymnasiums Westerstede-Apen künftig mehr Platz haben werden, und nicht nur das: Nach dem Umzug der OBS-Schüler nach Augustfehn will die Gemeinde auch ins Aper Schulzentrum kräftig investieren.

Wie Helma Schubert, Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, während der jüngsten Ratssitzung in Bucksande ausführte, habe man in Augustfehn mit dem Arbeitskreis Integrierte Gesamtschule (IGS) sehr gute Erfahrungen gemacht. Diesem Gremien, das nach wie vor existiert, gehören Vertreter des Augustfehner Schulzentrums, der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates an. Gemeinsam haben sie vor der Einführung der IGS über alle zu diesem Projekt gehörenden Aspekte gesprochen und so Vorarbeiten für die politischen Beratungen geleistet.

Auch für den Schulstandort Apen soll – so beschloss der Gemeinderat – ein Arbeitskreis mit Vertretern aus Schule, Verwaltung und Rat eingerichtet werden. Dieser werde sich nach Angaben von Henning Jürgens, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste, Standesamt, Bildung und Familie bei der Gemeinde Apen, zum Beispiel mit einem Raumkonzept beschäftigen. Dabei ginge es unter anderem um Sanierungen in den aus den 1970er Jahre stammenden Gebäudetrakten, wie z.B. die Erneuerung von Fußböden und sanitärer Anlagen, das Schaffen moderner technische Ausstattung etc.).

Beschäftigen werde sich der Arbeitskreis auch damit, wie künftig welche Räume im Schulzentrum genutzt werden sollten (Klassen- und Fachräume) und wie man künftig möglichst Mehrfachnutzungen, wie es sie jetzt gäbe, vermeide. Geschaffen werde solle auch ein neuer Musikraum und auch die Bühne in der Aula wolle man sanieren. Mehr Platz werde im Schulzentrum auch für die Arbeit in Lerngruppen (differenzierter Unterricht) benötigt.

Ein wichtiges Thema sei auch die Mittagsverpflegung, die durch den Ganztagsunterricht nötig sei. In einem abgeteilten Bereich der Aula würden Schüler derzeit ihr Essen einnehmen. Geplant sei eine Mensa (die Kosten allein dafür würden auf rund 400 000 Euro geschätzt). Auch über das Thema Inklusion (Einbau von Fahrstühlen) müsse gesprochen werden.

Erarbeiten werde der Arbeitskreis, der wieder den politischen Gremien zuliefere, auch eine Prioritätenliste für notwendige Projekte. Nach den Sommerferien soll der Arbeitskreis erstmals tagen. Mit der Auflösung der Außenstelle der Oberschule im Sommer 2020 sollten dann die ersten Umbaumaßnahmen im Aper Schulzentrum beginnen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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