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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Am Aper Hummelweg wird wieder geklettert und gerutscht

18.06.2019

Apen Spielende Kinder auf einem Kletterturm und im Sandkasten: Das gab es am Hummelweg in Apen lange nicht: „Im September 2017 mussten die alten Spielgeräte abgebaut werden, weil sie nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprachen“, berichtet Hans-Jürgen Meyer, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde. Doch die Kinder aus dem Hummelweg wollten ihren Spielplatz nicht einfach aufgeben.

Brief an Huber

„Lieber Bürgermeister, [...] wir sind oft mit Mama und Papa zum Spielplatz gelaufen. [...] Jetzt kann ich mich nicht mit meinen Freunden dort treffen. Das macht mich sehr traurig“, schrieb die neunjährige Emily damals an Matthias Huber. Auch andere Kinder äußerten den Wunsch, dass der Spielplatz wieder hergerichtet wird.

Bürgermeister, Politik und Gemeinde blieben luden Emily, ihre Schwester Melina und andere Kinder sowie deren Eltern zu einer Ausschusssitzung ein, die am 7. Mai 2018 stattfand. Die Aktion zeigte Wirkung: Die Politik, die sich ohnehin mit der Spielplatzsituation in der Gemeinde beschäftigen wollte, beschloss, für den Hummelweg neue Spielgeräte für 14 000 Euro sowie Sand für 1700 Euro und eine Zaunanlage für 2000 Euro aufstellen zu lassen. Ein Kletterturm mit Rutsche, zwei Schaukeln, ein Sandkasten sowie zwei Turnstangen bilden nun das neue Inventar. „Die Geräte wurden bereits im Sommer 2018 bestellt und konnten aufgrund von Engpässen erst im Januar 2019 geliefert werden“, berichtet der stellvertretende Bürgermeister Meyer, der zur Einweihungsfeier des neuen Spielplatzes eingeladen war. Das Fest wurde von Eltern organisiert, Kaffee und Kuchen gab es obendrein.

Toller Spielplatz

Emily und andere Kinder probierten die neuen Spielgeräte sofort aus: „Es ist toll, dass der Spielplatz wieder aufgebaut wurde. Er ist richtig schön geworden“, sagte die Neunjährige. „Besonders der Kletterturm gefällt mir gut. Jetzt müssen wir nicht immer bis zum Spielplatz auf dem Schulhof laufen, sondern können hier ganz in der Nähe spielen“, ergänzt ihre Freundin Lina.

Auch Eltern freuen sich

Die Mütter der Mädchen, Jenny Gleisenberg und Ilona Brunßen, sind ebenfalls begeistert: „Wir haben uns mit anderen Müttern zusammen getan. Durch das Eröffnungsfest wissen nun alle Mädchen und Jungen, dass hier wieder gespielt werden kann“, sind sich beide einig und betonen, dass das Engagement der Kinder von Erfolg gekrönt war. Zum Schluss möchte Emily noch etwas loswerden: „Vielen Dank an den Bürgermeister und an die Gemeinde.“

Nils Coordes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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