• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Neue IGS soll Anbau erhalten

23.10.2017

Apen Die Gemeinde Apen wird in den nächsten Jahren kräftig in ihre Schulen investieren müssen. Das steht schon vor der Sitzung des Schulausschusses an diesem Montag, 23. Oktober, fest.

Bereits in vergangenen Sitzungen hatten sich Politik und Verwaltung mit der Raumsituation an den Schulen beschäftigt. Lang ist die Liste der Probleme:
  In der Schule Apen und in der Janosch-Grundschule Augustfehn fehlen Mensaräume,
das Lehrerzimmer der Janosch-Grundschule ist zu klein,
 die Grundschule Apen benötigt mehr Räume  und das dortige Lehrerzimmer ist beengt,
mehr Räume sind an der wachsenden Integrierten Gesamtschule (IGS) Augustfehn und in der langsam auslaufenden Oberschule (OBS) auch deshalb erforderlich, weil dort differenzierter Unterricht angeboten wird,
für die Vierzügigkeit (d.h. pro Jahrgang vier Parallelklassen) gibt es an der IGS (bzw. OBS) zu wenig Räume, auch wenn man die Außenstelle in Apen mit berücksichtigt (Außenstellen werden ohnehin als Provisorien angesehen, da sie einen erheblichen zusätzlichen Aufwand bedeuten wie z.B. Probleme beim Bustransfer und beim Erarbeiten des Stundenplans,
durch die Auflösung der Grundschule Am Stahlwerk in Augustfehn II wird es erhöhte Schülerzahlen in Apen und Augustfehn I geben, was sich auf die Raumsituation auswirken kann,
  von steigenden Schülerzahlen und den dadurch entstehenden höheren Raumbedarf bei den Grundschulen Apen und Augustfehn sowie bei der IGS Augustfehn geht man auch durch die Ausweisung neuer Baugebiete in Apen und Augustfehn aus.

Wie sollen die Probleme nun gelöst werden?

Die Verwaltung schlägt vor, die Außenstelle der Oberschule Augustfehn in Apen aufzuheben, so dass diese Räume von der Grundschule bzw. von der Außenstelle des Gymnasiums Westerstede/Apen genutzt werden können. Außerdem soll das Schulzentrum Augustfehn (IGS und OBS) einen Anbau erhalten.

Die Raumprobleme an der Augustfehner Janosch-Schule sollen unter anderem dadurch gelöst werden, dass Räume in der benachbarten Bürgerschule mitgenutzt werden.

Die Kosten für mögliche Investitionen im Schulbereich wurden noch nicht ermittelt. Für 2019 wurden für die Mensen an den Grundschulen Apen und Augustfehn jeweils 400 000 Euro im Investitionsprogramm der Gemeinde eingeplant.

Gesprochen wird in der Sitzung, die um 18 Uhr im Rathaus beginnt, auch über die Schulkosten für Kinder und Jugendliche, die Schulen im Gemeindegebiet besuchen, aber aus anderen Gemeinden kommen. Ein weiteres Thema ist der Schulunterricht für Kinder mit Handicaps. Bislang ist die Grundschule Apen die Schwerpunktschule in den Bereichen „Geistige Entwicklung“, „Körperliche und motorische Entwicklung“ sowie Sehen und Hören. Bei der Beratung geht es darum, ob die Aper Grundschule auch ab 2018 weiterhin Schwerpunktschule für die genannten Förderschwerpunkte bleiben soll.

Vor der Fachausschusssitzung sehen sich Vertreter aus Politik und Verwaltung die Schulen im Gemeindegebiet an.

Doris Grove-Mittwede
Redakteurin
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2605

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.