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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Housesitter Aus Edewecht: Sie sind auf der ganzen Welt zu Hause

18.10.2016

Edewecht 23 Länder auf den verschiedenen Kontinenten der Welt hat Tanbay Theune in den letzten drei Jahren bereist. Ob in Australien, Italien, Spanien, Griechenland oder Island: bei seinen Aufenthalten zwischen zwei und sechs Wochen brauchte er bis auf die Anreise bisher keine Kosten zu tragen. Der Edewechter hat für sich entdeckt, dass sich ein Aufenthalt auch anders finanziell tragen lässt: durch Housesitting.

Mit 18 ausgewandert

Auf Kinder aufpassen oder auf Tiere, das ist in unseren Breiten weitläufig bekannt. Aber auch auf Häuser achten, dabei den Garten während der Abwesenheit der Eigentümer pflegen und sich vielleicht dazu um die Haustiere zu kümmern, ist noch nicht weit verbreitet.

Nach dem Schulabschluss an der damaligen Realschule in Edewecht und einiger Zeit an der Berufsschule in Rostrup wanderte Theune aus. Es zog den damals 18-Jährigen nach Großbritannien. Dort lernte er nicht nur seine jetzige Lebensgefährtin Laura Cody kennen, sondern fand Arbeit in einem Bekleidungsgeschäft. Nebenbei passte er auch auf das Haus und die Hunde von Lauras Tante in Wales auf.

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Das Housesitting hatte ihm so gut gefallen, dass er sich im Internet darüber erkundigte. Er war ziemlich überrascht, als er entdeckte, dass die Form des Aufpassens auf ein Haus international verbreitet war. Vor allem in Australien greifen Eigentümer gern darauf zurück, um beruhigt ihren Urlaub verbringen zu können. „Einmal war ich neun Monate lang nur in Australien und kam da von einem zum anderen Objekt. Es hat riesig Spaß gemacht“, sagte der heute 28-Jährige. Und er lerne die Länder „aus einem regionalen Blickwinkel heraus“ kennen.

Auf der Suche nach dem Abenteuer

Tanbay Theune und seine Freundin Laura Cody haben das Reisen quasi zum Beruf gemacht. Seit drei Jahren sind sie in der ganzen Welt unterwegs, halten ihre Erlebnisse in Texten, Bildern und neuerdings auch Videos fest und teilen diese auf ihrer Webseite und in den sozialen Medien.

Mittlerweile haben die Weltenbummler ihr Angebot erweitert: Sie steigen auch in Hotels ab – und bewerten diese. Außerdem schreiben die beiden ein Buch über preiswertes Reisen. Theune arbeitet zudem an einem über das Bloggen.

Mehr Infos und Bilder unter www.travellingweasels.com/

Beim Housesitting bekommen er und seine Freundin, die ihn manchmal begleitet, kein Geld. Allerdings sind die laufenden Kosten – wie Strom oder Heizung – für das Haus gedeckt. Seinen eigentlichen Lebensunterhalt bestreitet der Lebenskünstler mit Übersetzungen von deutschen Büchern in das Englische. Dazu bewertet und beurteilt er in asiatischen Ländern Hotels, was ebenfalls zu einigen Einnahmen führt.

Einmal im Jahr findet Theune den Weg nach Edewecht, wo seine Verwandtschaft lebt. Hier besucht er seine Mutter, Schwestern und Großeltern sowie frühere Schulkameraden. Diese finden das, was er macht, spannend und auch etwas abenteuerlich. Selbst würde das aber keiner von ihnen machen wollen.

Mut für Neues erhalten

Ein Ziel von Theune ist es, das Housesitting soweit auszubauen, „dass ich keinen Urlaub mehr machen muss“. Verschiedene Internetseiten sowie einen Blog hat er ebenfalls angelegt, um seine Erlebnisse und Referenzen bekannt zu machen und auch für das Housesitting zu werben. Das Leben als Edewechter Weltenbummler oder „digitaler Nomade“, wie er selbst sein Dasein beschreibt, möchte er weiter fortführen, am liebsten bis ins hohe Alter hinein.

Und er hofft, seinen Mut für neue Dinge möglichst lange bewahren zu können.

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