• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Kater vorne – Dalinghaus raus
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 1 Minute.

Bürgermeisterwahl In Vechta
Kater vorne – Dalinghaus raus

NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Ärger und Frust um ein Spielhäuschen

13.03.2019

Augustfehn Der Wurm sitzt in einem Spielhäuschen, das noch nicht gebaut wurde und auf dem Gelände des lutherischen Kindergartens „Die Brücke“ in Augustfehn entstehen soll.

„Vor zwei Jahren haben die Mitglieder des Elterntreffs der Kita damit begonnen, Gelder dafür zu sammeln, damit unsere Mädchen und Jungen ein neues Spielhäuschen aus Holz auf dem Kita-Spielplatz erhalten. Doch es steht bis heute nicht“, sagte Vanessa Tischler, Elternvertreterin für den Bereich Kitas, am Ende der öffentlichen Sitzung des jüngsten Aper Jugendausschusses.

Ob bei Flohmärkten, beim Luther-Fest oder beim Jubiläumsfest zum 50-jährigen Bestehen vergangenen Herbst habe es Aktionen gegeben, z.B. Cafeterien, um Spenden zu erhalten. Immer wieder habe man bei Kita-Leitung und dem Träger, der Kirchengemeinde, nachgefragt, wann das Häuschen entstehe. Man sei stets vertröstet worden, so Tischler. Das Häuschen solle sollte zwar größer werden als anfangs geplant, aber es hieß mehrfach, dass es Kostenvorschläge gäbe. Nun habe man im Februar erfahren, dass diese überhaupt noch nicht existierten. Das sei ein Schlag ins Gesicht der Eltern. Erst jetzt sei eine Firma vor Ort gewesen, aber der Frust sei nach diesen Erfahrungen beim Elterntreff sehr groß.

Keine Wertschätzung

Wie Vanessa Tischler später gegenüber der NWZ ergänzte, ginge es nicht darum, das Engagement des Augustfehner Kita-Beirats, in dem auch Elternvertreter säßen, zu schmälern und man freue sich von Seiten des Elterntreffs, dass jetzt Bewegung in die Sache käme. Man sei nur sehr enttäuscht, weil sich der Elterntreff schon solange engagiere, so vieles gemacht habe, und dafür weder Wertschätzung erfahre noch über den Stand des Projekts informiert worden sei. In der Jugendausschusssitzung hatte Apens Bürgermeister Matthias Huber erklärt, dass die politische Gemeinde in dieser Angelegenheit der falsche Ansprechpartner sei, und man weiterhin das Gespräch mit dem Träger und der Kita-Leitung suchen solle.

Lesen Sie auch:

Wertschätzung ist alles

Wie Ulla Möhlmann, die auch zum Elterntreff gehört, zur NWZ sagte, hätten die sieben Mütter mit großem Engagement viel Zeit, Kraft und Geld bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen in den beiden vergangenen Jahren investiert, um Spenden zu sammeln. Bei ihren Projekten seien sie sehr von den Erzieherinnen unterstützt worden. 2532,43 Euro hätten sie bislang für das neue Spielhäuschen zusammengetragen und für diesen Zweck überwiesen.

Viele Menschen, Privat- und Geschäftsleute, hätten das Engagement und das Projekt durch Spenden unterstützt und es sei einfach unangenehm, bei Nachfragen immer noch nicht zu wissen, wann das Häuschen endlich gebaut werde.

Kein Sitzungsthema

Im Februar habe sie, so Ulla Möhlmann weiter, auf Nachfrage erfahren, dass es noch gar keine Kostenvorschläge gäbe. Deshalb habe das Thema Spielhäuschen auch nicht nicht auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des lutherischen Kirchenrates gestanden, der – angesichts der Höhe der Ausgabe – über das Projekt zu entscheiden habe. Sie habe sofort das Gespräch mit der Kita-Leitung gesucht und umgehend sei auch eine Firma vor Ort gewesen, um die Fläche auszumessen. Es passiere zwar nun endlich etwas, aber von Seiten des Elterntreffs, der sich stark ehrenamtlich engagiere, habe man sich mehr Transparenz über den jeweiligen Sachstand des Projekts gewünscht.

Dass die Eltern frustriert seien, könne er nachvollziehen, sagte in einem Telefonat nach der Sitzung der Aper SPD-Fraktionsvorsitzender Björn Meyer zur NWZ. Meyer, der als Ratsherr an den Beratungen im Jugendausschuss teilnahm, engagiert sich als Elternvertreter im Beirat der Augustfehner Kita. „Jetzt gibt es ja Kostenvorschläge, jetzt ist das Projekt ja im Fluss“, so der Augustfehner, der berichtete, dass das Thema Spielhäuschen eines von rund 50 Themen in der jüngsten Kita-Beiratssitzung gewesen sei.

Wie Pastorin Sygun Hundt, seit gut einem halben Jahr Geschäftsführende Pastorin der Kirchengemeinde Apen, auf Anfrage der NWZ sagte, gäbe es diesen Wunsch für ein Spielhäuschen von Elternseite.

Umsetzung braucht Zeit

Man könne jedoch nicht alle Wünsche sofort erfüllen, so Hundt, die auch an der Sitzung des Jugendausschusses teilnahm. Sie selbst hätte sich statt einer Diskussion in den Sozialen Medien oder in öffentlichen Ausschusssitzungen gewünscht, dass man mit ihr über dieses Thema spreche. Das jetzt geplante Häuschen sei wesentlich größer als das zunächst geplante und nicht nur die von Eltern gesammelten Gelder, sondern auch Kollektengelder würden dafür verwendet werden, weil es sehr teuer sei. Man könne das Häuschen erst dann errichten lassen, wenn man das Geld zusammenhabe. In den kirchlichen Gremien sei das Thema Spielhäuschen besprochen worden. Wann das Häuschen gebaut werden könne, stehe noch nicht fest.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2605
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.