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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Neue Pläne fürs Familienzentrum in Augustfehn II

15.11.2018

Augustfehn Ii /Apen Eine Einrichtung, die ammerlandweit ihresgleichen sucht, soll sie werden: Das Familienzentrum in Augustfehn II, das in der ehemaligen und im Sommer geschlossenen Grundschule am Stahlwerk entstehen soll. Krippe und Kita sowie ein Dorftreff werden hier unter einem Dach vereinigt werden. Träger der neuen Einrichtung wird die lutherische Kirchengemeinde Apen, die bereits die Trägerschaft der anderen Kitas und Krippen im Aper Gemeindegebiet hat.

Eigentlich sollten die Umbauarbeiten für das Millionenprojekt bereits in diesem Sommer beginnen, nachdem die letzte noch verbliebene Klasse aus Augustfehn II an die Janosch-Grundschule Augustfehn I wechselte. Doch das Ganze verzögert sich: Voraussichtlich erst im Frühjahr nächsten Jahres, im Mai, werden die Bauarbeiten beginnen. Nach den ambitionierten Plänen sollen sie – wie es von Seiten des mit der Planung beauftragten Oldenburger Architekturbüros „neun grad“ bereits im Frühjahr hieß – Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein. Apens Bürgermeister Matthias Huber sagte jedoch während der jüngsten Jugendausschusssitzung, dass er eher mit einem bezugsfertigen Gebäude in 2020 rechne.

Neuer Gesprächsbedarf

Warum verzögert sich der Baubeginn, obwohl es seit gut zwei Jahren einen eigens gegründeten Arbeitskreis zum Thema Familienzentrum gibt, dem Vertreter aus Politik und Verwaltung, Kirche sowie Vereinen und Verbänden angehören, und das Thema mehrfach in Gremien beraten wurde? Weiteren Gesprächsbedarf gab es, nachdem es in der Geschäftsführung der lutherischen Kirchengemeinde Apen einen Wechsel gegeben hatte und Pastorin Sygun Hundt die Nachfolge von Pastor Peter Kunst antrat. Leichte Änderungen wurden vorgeschlagen, die schließlich mit den Architekten, Vertretern der Kirche und der Gemeindeverwaltung sowie mit der Genehmigungsbehörde, dem Landesjugendamt, besprochen wurden.

Obendrein sollte – weil Eltern aus der Gemeinde verstärkt Krippenplätze für die Betreuung ihrer Söhne und Töchter nachfragen – auch das Betreuungsangebot erweitert werden. War anfangs geplant, zwei Kindergartengruppen mit 50 Plätzen und zwei Krippengruppen mit 30 Plätzen in dem umgebauten Gebäude unterzubringen und die Gruppe im Kindergarten Augustfehn II im Nachbargebäude zu belassen, so gibt es nun überarbeitete Pläne. Diese stellte Anna Garleff vom Architekturbüro „neun grad“ dem Jugendausschuss vor.

Drei Kindergartengruppen mit insgesamt 75 Plätzen, darunter eine Gruppe aus dem benachbarten Kindergarten, und drei Krippengruppen mit 45 Plätzen sollen künftig unter dem Dach des Familienzentrums spielen und lernen. Eine Krippengruppe soll im eigens dafür hergerichteten jetzigen Kindergarten, eine weitere im neuen Zwischentrakt, der zwischen ehemaligem Schulgebäude und dem bestehenden Kindergarten entsteht, und die dritte im Untergeschoss des neuen Familienzentrums untergebracht werden. Ebenfalls im Erdgeschoss wird eine Kita-Gruppe betreut, zwei weitere im Obergeschoss. Eigene Frühstücksräume könnten für die Gruppen aus Platz- und finanziellen Gründen nicht geschaffen werden.

Das neue Familienzentrum wird auch zum Dorftreff für Versammlungen, Besprechungen, Proben und mehr, zum Treffpunkt, der auch die Schule war. Ein größerer Mehrzweckraum und ein kleinerer Besprechungsraum sollen im Gebäude – abgetrennt vom Kita- und Krippenbereich – mit Zugängen von außen geschaffen werden. In Ausnahmefällen soll man für größere Veranstaltungen einen Teil des Kita-Mehrzweckraums nutzen können. 28 neue Parkplätze sollen ferner entstehen.

Bauantrag erarbeiten

So schnell wie möglich soll der Bauantrag nun erarbeitet werden. Die geplanten Kosten von rund 1,6 Millionen Euro, von denen wegen hoher Zuschüsse die Gemeinde nur 325.000 Euro zahlen muss, sollen trotz der geänderten Pläne eingehalten waren.

Zahlreiche Ausschussmitglieder beteiligten sich an der Diskussion zu den veränderten Plänen des Familienzentrums, in das nach Fertigstellung auch die Kinder aus den Kita-Kleingruppen in Augustfehn II, Godensholt und Nordloh und deren Erzieherinnen wechseln sollen. Angeregt wurde unter anderem, so schnell wie möglich die Stelle für die Leitung des neuen Familienzentrums auszuschreiben, damit von ihr Hinweise für das neue Haus auch berücksichtigt werden könnten.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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