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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Kirche soll neuer Träger werden

13.12.2017

Augustfehn Ii Die lutherische Kirchengemeinde Apen soll auch Träger der neuen Kita im Familienzentrum in Augustfehn II werden. Dafür hat sich der Jugendausschuss des Aper Gemeinderates ausgesprochen. In der Trägerschaft der lutherischen Kirchengemeinde befinden sich bislang alle Kitas und Krippen im Gemeindegebiet.

Im Ausschuss hatte es eine längere Diskussion gegeben mit dem Tenor, dass Konkurrenz durchaus sinnvoll sei und nicht alle Eltern ihr Kind in einer Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft unterbringen wollten. Beworben um die Trägerschaft der Kita im neuen Familienzentrum hatte sich neben der lutherischen Kirche auch „Ein Weidenkörbchen für Kinder“ aus Friesoythe. Dennoch sprach man sich am Ende für die Kirche als Träger aus.

In deren Trägerschaft befindet sich bereits der Kindergarten Augustfehn II, der sich in unmittelbarer Nähe des jetzigen Grundschulgebäudes befindet. Das soll ab Sommer 2018 zum Familienzentrum umgebaut werden. Das Haus dient dann nicht nur weiterhin als Dorftreffpunkt; untergebracht werden dort künftig zwei neue Kindergarten- und zwei neue Krippengruppen. Aus organisatorischen Gründen könne man beide Kitas zusammenfassen (z.B. eine gemeinsame Leitung), das sei mit unterschiedlichen Trägern problematisch.

Gesprochen wurde auch darüber, wie man die Krippen- und Kindergartenplätze in der Gemeinde transparenter und zentral vergeben könne. Bislang müssen Eltern ihre Kinder bei den Leiterinnen der Kitas und Krippen persönlich anmelden. In den vergangenen Jahren konnten Elternwünsche immer weniger berücksichtigt werden. Die Platzvergabe erfolgte mehr nach rechtlichen Bestimmungen bzw. danach, ob es einen gesetzlichen Anspruch auf eine Betreuung gab. Das führte bei Eltern zu viel Kritik.

Nun soll ein Online-Portal eingerichtet werden, über das sich Eltern über die zeitlichen Angebote der Krippen und Kitas informieren und ihren Bedarf formulieren können. Der Aufnahmeantrag wird zunächst an die Wunschkita geleitet. Sollte diese Einrichtung keine Plätze mehr haben, wird der Antrag automatisch an eine andere Kita (Zweit- bzw. Drittwunsch) weitergeschickt. Ende Januar 2018 soll dieses Portal für das neue Kindergartenjahr eingeführt werden.